Wir gratulieren Sebastian Gießmann zur venia legendi

Erfolgreiche Habilitation und Einführungsvorlesung an der Universität Köln 

 

Zu Sebastian Gießmanns renommierten Publikationen zählen neben dem kürzlich erschienenen Buch Das Kreditkarten-Buch (2026) auch seine frühere Arbeit Netze und Netzwerke von 2015, die als Übersetzung 2024 unter dem Titel The Connectivity of Things erschienen ist. Darüber hinaus wird er im Rahmen seiner Habilitation eine öffentliche Einführungsvorlesung an der Universität Köln halten. Hierzu sind alle Interessierten herzlich eingeladen.

Die Vorlesung läuft unter dem Titel: „Anthropic Studies: Medienkulturen unter den Bedingungen künstlicher Intelligenz“ 

 

Über die Vorlesung

Die Einführungsvorlesung schlägt mittels Anthropic Studies eine situierte Auseinandersetzung mit der aktuellen, neo-konnektistischen künstlichen Intelligenz vor. Sie wählt hierfür eine symmetrische Perspektive, die sowohl medien- und kulturwissenschaftlich wie im Sinne der Science and Technology Studies vorgeht. Als theoretischer Fixpunkt kommen hierbei die Arbeiten von Susan Leigh Star und Phil Agre ins Spiel. Ist „KI“ nicht das vieldeutigste Grenzobjekt, das die Informatik je hervorgebracht hat? Wenn wir in der aktuellen Superkontroverse um KI und ihre planetarischen Folgen bestehen wollen, müssen wir die Technologie zunächst in ihren institutionellen Ökologien und Grammatiken des Handels lokalisieren. Es tritt auf die Szene: Claude, der Chatbot von Anthropic. Das Prompt des Vortrags lautet: „Erzähl uns ein wenig über Deine Verfassung, Claude.“

 

10. Juni 2026, 16 Uhr s.t.

Universität zu Köln
Philosophische Fakultät
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