Kommende Veranstaltungen

Mi. 02. Dezember 2020, 18:00-19:00 Uhr
Ringvorlesung "Interrogating Data Practices" - Helen Kennedy (Universität Sheffield): "What do we know about what people think about data practices?"
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Ringvorlesung „Interrogating Data Practices“ – Helen Kennedy (Universität Sheffield): „What do we know about what people think about data practices?“
02. Dezember 2020, 18:00-19:00 Uhr

Die Ringvorlesung wird bis auf weiteres Digital abgehalten. Der Zoom-Link für die Vorlesung wird rechtzeitig über die Mailingliste des SFB zur Verfügung gestellt. Gäste können sich per Mail bei Damaris Lehmann anmelden Sende eine E-Mail

 

Five years ago, not much ‘bottom up’ empirical research into people’s thoughts, feelings and experiences of datafication had been undertaken. But a lot has changed in a short time, and recent years have seen a proliferation of surveys, polls and qualitative research about such matters. Drawing on a comprehensive review of academic and grey literature on this topic, I will comment on some emergent themes and identify future directions for research in this area. These include: the affective dimensions of living data; whether more trust in datafication should be the goal; ideas about fairness; the importance of social inequalities and their absence in much of this research; and how the way that research is undertaken shapes what is found.

Mi. 09. Dezember 2020, 15:00-17:00 Uhr
MGK-Kolloquium
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MGK-Kolloquium
09. Dezember 2020, 15:00-17:00 Uhr

Präsentation: Lara Saadi, Aikaterini Mniestri

Aufgrund der Einschränkungen durch die COVID-19 Pandemie wird das Kolloquium bis auf weiteres Online durchgeführt. Für weitere Informationen oder zur Anmeldung kontaktieren sie bitte Tobias Conradi.

Mi. 09. Dezember 2020, 18:00-19:00 Uhr
Ringvorlesung "Interrogating Data Practices" - Philipp Goll (Universität Siegen): "Uwe Nettelbecks Fantômas. Eine Sittengeschichte des Erkennungsdienstes (1979)"
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Ringvorlesung „Interrogating Data Practices“ – Philipp Goll (Universität Siegen): „Uwe Nettelbecks Fantômas. Eine Sittengeschichte des Erkennungsdienstes (1979)“
09. Dezember 2020, 18:00-19:00 Uhr

Die Ringvorlesung wird bis auf weiteres Digital abgehalten. Der Zoom-Link für die Vorlesung wird rechtzeitig über die Mailingliste des SFB zur Verfügung gestellt. Gäste können sich per Mail bei Damaris Lehmann anmelden Sende eine E-Mail

Uwe Nettelbecks Fantômas. Eine Sittengeschichte des Erkennungsdienstes (1979) wurde im Jahrzehnt der Politik der Inneren Sicherheit in der Bundesrepublik publiziert. Fantômas. Eine Sittengeschichte des Erkennungsdienstes erschien in schwarzes Leinen gehüllt, mit schwarzem Farbschnitt und in einem schwarzem Schuber. Das Buch dreht sich um die Geschichte und Gegenwart der Kriminalistik. Im Mittelpunkt der knapp tausendseitigen literarischen Montage steht die Vision des BKA-Chefs Horst Herold, sein Entwurf einer EDV-gestützten Verbrechensbekämpfung, deren „Datensammelwut“ Bürgerrechtlern der 1970er Jahre Albträume bescherte. Uwe Nettelbecks Fantômas. Eine Sittengeschichte des Erkennungsdienstes fällt trotz dieser Aktualität bis heute durchs Raster der Literaturgeschichte.

Di. 15. Dezember 2020, 16:00-17:30 Uhr
Gestaltungslabor - Session 2: "YouTube Data Tools" - mit Aikaterini Mniestri und Marcus Burkhardt
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Gestaltungslabor – Session 2: „YouTube Data Tools“ – mit Aikaterini Mniestri und Marcus Burkhardt
15. Dezember 2020, 16:00-17:30 Uhr
Mi. 16. Dezember 2020, 17:00-18:00 Uhr
SFB Forschungsforum
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SFB Forschungsforum
16. Dezember 2020, 17:00-18:00 Uhr
Mi. 16. Dezember 2020, 18:00-19:00 Uhr
Ringvorlesung: "Interrogating Data Practices" - Catherine D’Ignazio (Massachusetts Institute of Technology): "Data Feminism"
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Ringvorlesung: „Interrogating Data Practices“ – Catherine D’Ignazio (Massachusetts Institute of Technology): „Data Feminism“
16. Dezember 2020, 18:00-19:00 Uhr

Die Ringvorlesung wird bis auf weiteres Digital abgehalten. Der Zoom-Link für die Vorlesung wird rechtzeitig über die Mailingliste des SFB zur Verfügung gestellt. Gäste können sich per Mail bei Damaris Lehmann anmelden Sende eine E-Mail

 

As data are increasingly mobilized in the service of governments and corporations, their unequal conditions of production, their asymmetrical methods of application, and their unequal effects on both individuals and groups have become increasingly difficult for data scientists--and others who rely on data in their work--to ignore. But it is precisely this power that makes it worth asking: "Data science by whom? Data science for whom? Data science with whose interests in mind? These are some of the questions that emerge from what we call data feminism, a way of thinking about data science and its communication that is informed by the past several decades of intersectional feminist activism and critical thought. Illustrating data feminism in action, this talk will show how challenges to the male/female binary can help to challenge other hierarchical (and empirically wrong) classification systems; it will explain how an understanding of emotion can expand our ideas about effective data visualization; how the concept of invisible labor can expose the significant human efforts required by our automated systems; and why the data never, ever “speak for themselves.” The goal of this talk, as with the project of data feminism, is to model how scholarship can be transformed into action: how feminist thinking can be operationalized in order to imagine more ethical and equitable data practices.

Mi. 06. Januar 2021, 15:00-17:00 Uhr
MGK-Kolloquium
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MGK-Kolloquium
06. Januar 2021, 15:00-17:00 Uhr

Präsentation: Max Kanderske, Misganaw Aynalem Tesfaye

Aufgrund der Einschränkungen durch die COVID-19 Pandemie wird das Kolloquium bis auf weiteres Online durchgeführt. Für weitere Informationen oder zur Anmeldung kontaktieren sie bitte Tobias Conradi.

Mi. 06. Januar 2021, 18:00-19:00 Uhr
Ringvorlesung "Interrogating Data Practices" - Julia Kurz/Dmitri Presnov (Universität Siegen): "Widerständige Muskeln auf dem Prüfstand. Medizinische, soziologische und informatische Datenpraktiken im Vergleich"
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Ringvorlesung „Interrogating Data Practices“ – Julia Kurz/Dmitri Presnov (Universität Siegen): „Widerständige Muskeln auf dem Prüfstand. Medizinische, soziologische und informatische Datenpraktiken im Vergleich“
06. Januar 2021, 18:00-19:00 Uhr

Die Ringvorlesung wird bis auf weiteres Digital abgehalten. Der Zoom-Link für die Vorlesung wird rechtzeitig über die Mailingliste des SFB zur Verfügung gestellt. Gäste können sich per Mail bei Damaris Lehmann anmelden Sende eine E-Mail

 

Gemeinsame Daten dienen oft als Basis für Kommunikation zwischen mehreren Disziplinen in interdisziplinären Projekten. Dennoch können  Differenzen in der Zielsetzung, Fokussierung auf unterschiedliche Aspekte sowie Anwendung unterschiedlicher Terminologien zu sehr disziplinspezifischen Sichten auf den gleichen Datensatz führen. Welche Herausforderung es für interdisziplinäre Zusammenarbeit darstellt, möchten wir in diesem Vortrag anhand einiger Beispiele aus der Praxis zeigen.

Do. 07. Januar 2021, 12:00-14:00 Uhr
Workshop-Series on Gender-Equality and Work-Life-Balance - Antje Rach: "Netzwerke und Unterstützungssysteme"
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Workshop-Series on Gender-Equality and Work-Life-Balance – Antje Rach: „Netzwerke und Unterstützungssysteme“
07. Januar 2021, 12:00-14:00 Uhr

Language of the Workshop: German/tba

Di. 12. Januar 2021, 16:00-17:30 Uhr
Gestaltungslabor - Session 3: "Digital Methods for App Studies" - mit Fernando van der Vlist
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Gestaltungslabor – Session 3: „Digital Methods for App Studies“ – mit Fernando van der Vlist
12. Januar 2021, 16:00-17:30 Uhr
Mi. 13. Januar 2021, 17:00-18:00 Uhr
SFB Forschungsforum
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SFB Forschungsforum
13. Januar 2021, 17:00-18:00 Uhr
Mi. 13. Januar 2021, 18:00-19:00 Uhr
Ringvorlesung "Interrogating Data Practices" - Hilmar Schäfer (Humboldt Universität Berlin): "Datenpraktiken - vom Digitalwerden der Praxis"
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Ringvorlesung „Interrogating Data Practices“ – Hilmar Schäfer (Humboldt Universität Berlin): „Datenpraktiken – vom Digitalwerden der Praxis“
13. Januar 2021, 18:00-19:00 Uhr

Die Ringvorlesung wird bis auf weiteres Digital abgehalten. Der Zoom-Link für die Vorlesung wird rechtzeitig über die Mailingliste des SFB zur Verfügung gestellt. Gäste können sich per Mail bei Damaris Lehmann anmelden Sende eine E-Mail

 

Abstract

Der Vortrag reflektiert den Beitrag des Praxisbegriffs zur Analyse digitaler Kultur und entwickelt eine Modifikation der Praxistheorie, die den Schwerpunkt auf die Wiederholung von Praxismustern legt. Das Potenzial dazu hat auch Software, sodass von „digitalen Quasi-Praktiken“ gesprochen werden kann. Die starke Hypothese, dass Algorithmen selbst Handlungsfähigkeit besitzen, wird mit einer relativierenden Hypothese komplementiert, wonach sie diese nur im Kontext menschlicher Praxis erhalten.

 

Kurzbiographie

Hilmar Schäfer ist Gastprofessor für Allgemeine Soziologie und Kultursoziologie am Institut für Sozialwissenschaften der Humboldt-Universität zu Berlin und Mitglied des Vorstands der Sektion Kultursoziologie der Deutschen Gesellschaft für Soziologie. Zu seinen Arbeitsschwerpunkten zählen soziologische Theorie, Kultursoziologie und Soziologie des Bewertens. Er forscht gegenwärtig zu den institutionellen und alltäglichen Prozessen der Konstruktion und Bewertung von kulturellem Erbe mit einem Schwerpunkt auf der Auszeichnung als UNESCO-Welterbe sowie zu digitalen Praktiken.

Mi. 20. Januar 2021, 15:00-17:00 Uhr
MGK-Kolloquium
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MGK-Kolloquium
20. Januar 2021, 15:00-17:00 Uhr

Präsentation: Niklas Strüver, Hoa Mai Trần

Aufgrund der Einschränkungen durch die COVID-19 Pandemie wird das Kolloquium bis auf weiteres Online durchgeführt. Für weitere Informationen oder zur Anmeldung kontaktieren sie bitte Tobias Conradi.

Mi. 20. Januar 2021, 18:00-19:00 Uhr
Ringvorlesung "Interrogating Data Practices" - Tim Hector/Christine Hrncal/David Waldecker (University of Siegen): "Un/erbetene Beobachtung in Interaktion – Datenpraktiken in der Smart-Speaker-Nutzung"
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Ringvorlesung „Interrogating Data Practices“ – Tim Hector/Christine Hrncal/David Waldecker (University of Siegen): „Un/erbetene Beobachtung in Interaktion – Datenpraktiken in der Smart-Speaker-Nutzung“
20. Januar 2021, 18:00-19:00 Uhr

Die Ringvorlesung wird bis auf weiteres Digital abgehalten. Der Zoom-Link für die Vorlesung wird rechtzeitig über die Mailingliste des SFB zur Verfügung gestellt. Gäste können sich per Mail bei Damaris Lehmann anmelden Sende eine E-Mail

 

Smart Speaker finden sich inzwischen in vielen Haushalten und sind sowohl in den konkreten Umgang mit häuslicher Infrastruktur – Steuerung von Licht und Wärme – als auch in den Umgang mit anderen Medienangeboten – z.B. Musikstreaming und Online-Recherche – eingebunden. Dabei treten sie als Mittler von Datenpraktiken auf und sind selbst in die Aus- und Verwertung der Gebrauchsdaten eingebunden, welche durch die Anbieter der Smart Speaker vollzogen wird. In unserem Vortrag wollen wir untersuchen, wie Akteure ihren Umgang mit den Smart Speakern und damit ihre Datenpraktiken reflektieren; zugleich wollen wir die konkrete Interaktion mit gesprächsanalytischen Auswertungen von Audio- und Video-Aufzeichnungen diskutieren.

Mi. 27. Januar 2021, 18:00-19:00 Uhr
Ringvorlesung "Interrogating Data Practices" - Christian Henrich-Franke (Universität Siegen): "Problemfelder der Verschmelzung von IT und Telekommunikation in den 1970er/80er Jahren"
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Ringvorlesung „Interrogating Data Practices“ – Christian Henrich-Franke: „Problemfelder der Verschmelzung von IT und Telekommunikation in den 1970er/80er Jahren“
27. Januar 2021, 18:00-19:00 Uhr

Die Ringvorlesung wird bis auf weiteres Digital abgehalten. Der Zoom-Link für die Vorlesung wird rechtzeitig über die Mailingliste des SFB zur Verfügung gestellt. Gäste können sich per Mail bei Damaris Lehmann anmelden Sende eine E-Mail

 

Die Verschmelzung von IT und Telekommunikation in digitalen Datennetzen brachte Technologien, Unternehmen, (inter-) nationale Organisationen und Regulierungsansätze miteinander in Berührung, die zuvor voneinander unabhängige Entwicklungen genommen hatten. Sie führte deshalb auch zu substanziellen Neujustierungen von Ordnungspolitiken, Unternehmenspolitiken oder (inter-) nationalen Regulierung- und Standardisierungsbemühungen, die nicht immer problemlos verliefen. Der Vortrag nimmt diese Probleme und Problemfelder in den Blick und fragt exemplarisch nach Entwicklungsbrüchen und deren Konsequenzen.

 

Mi. 03. Februar 2021, 18:00-19:00 Uhr
Ringvorlesung "Interrogating Data Practices" - Hannah Knox (University College London): "Practice of Futuring: Reckoning with Climate Data"
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Ringvorlesung „Interrogating Data Practices“ – Hannah Knox (University College London): „Practice of Futuring: Reckoning with Climate Data“
03. Februar 2021, 18:00-19:00 Uhr
Die Ringvorlesung wird bis auf weiteres Digital abgehalten. Der Zoom-Link für die Vorlesung wird rechtzeitig über die Mailingliste des SFB zur Verfügung gestellt. Gäste können sich per Mail bei Damaris Lehmann anmelden Sende eine E-Mail
 

In this talk I turn attention to the 'data practice' of predictive analytics, to explore how predictive climate models work to demarcate futures and with what effects. A crucial aspect of the allure of contemporary data is its capacity to create a picture of the future – whether of the economy, consumption behaviour or the climate. But the future that modelled predictions generate are not straightforward. Located in computational networks, such futures are not simply the plans, imaginaries or indeed practices of ideologues or engineers but the effects of an autopoetic unfolding from contingent material inputs that render traces of the present into plausible stories of what might happen. These futures are neither fictions nor realities, but sit somewhere between the two, describing what is to come whilst also undoing themselves in their injunction to change the present with a view to altering the trajectories that they imagine. 
 
While anthropologists have developed a sophisticated vocabulary for talking about the past (tradition, genealogy, inheritance, myth, totem) and the present (culture, relationality, kinship, exchange), we have a less developed set of conceptual resources for understanding the futures of predictive analytics, or participating in the reimagination of their form. Our current methods (oral history, archival research, ethnography, practice-focused research) are arguably ill-equipped to address the implications of futurities produced by computational models. How then might we gain a better handle on the futures that predictive analytics are generating? And how might this help us, as critical scholars, to participate more effectively in redirecting the now often apocalyptic trajectories revealed by data science? 

 
 

 
 

Di. 09. Februar 2021, 16:00-17:30 Uhr
Gestaltungslabor - Session 4: "Sensor-based Digital Methods: Studying App Traffic" - mit Jason Chao
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Gestaltungslabor – Session 4: „Sensor-based Digital Methods: Studying App Traffic“ – mit Jason Chao
09. Februar 2021, 16:00-17:30 Uhr
Mi. 10. Februar 2021, 18:00-19:00 Uhr
Ringvorlesung "Interrogating Data Practices" - Christian Meier zu Verl (Universität Konstanz): "Descriptions, Chains of Media, and the Threshold of Meaning"
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Ringvorlesung „Interrogating Data Practices“ – Christian Meier zu Verl (Universität Konstanz): „Descriptions, Chains of Media, and the Threshold of Meaning“
10. Februar 2021, 18:00-19:00 Uhr

Die Ringvorlesung wird bis auf weiteres Digital abgehalten. Der Zoom-Link für die Vorlesung wird rechtzeitig über die Mailingliste des SFB zur Verfügung gestellt. Gäste können sich per Mail bei Damaris Lehmann anmelden Sende eine E-Mail

Do. 11. Februar 2021, 14:00-16:00 Uhr
Workshop-Series on Gender-Equality and Work-Life-Balance - Wiebke Deimann: "Wissenschaftliche Laufbahn und Elternschaft"
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Workshop-Series on Gender-Equality and Work-Life-Balance – Wiebke Deimann: „Wissenschaftliche Laufbahn und Elternschaft“
11. Februar 2021, 14:00-16:00 Uhr

Language: German/English

Do. 29. April 2021 - Fr. 30. April 2021
Internationaler Virtueller Workshop: "Deixis and Indexicality”
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Internationaler Virtueller Workshop: „Deixis and Indexicality”
Donnerstag, 29. - 30. April 2021

[more information to follow]

Mi. 05. Mai 2021 - Sa. 08. Mai 2021
"Geomedia 2021 – Off the Grid": The 4th International Geomedia Conference
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„Geomedia 2021 – Off the Grid“: The 4th International Geomedia Conference
Mittwoch, 05. - 08. Mai 2021 Organisiert Locating Media | Media of Cooperation

The phrase “off the grid” is commonly understood to refer to the voluntary decoupling from established infrastructure networks such as electricity, water or gas supply. The implication is one of material independence and a self-sufficient lifestyle. Going “off the grid” means making yourself invisible by rebuking the social and technological structures that normally organize our lives. It is entering, or returning to, uncharted territory. The grid from which you disappear is often imagined like a web that we are woven into, at once providing security – of cultural connectivity, opportunities to work, or societal participation – while also limiting individual, political or technological agency.

The grid also speaks to the geographic coordinate system, an all-encompassing global structure which makes it possible to accurately locate any point on earth. This unified grid represents a dominant ordering principle for everything “locatable”. It is part of the technological infrastructure of many platforms, services and applications which fall under the definition of geomedia, most prominently the Global Positioning System (GPS). In this regard, “off the grid” is a move away from such Cartesian notions of space towards a situated relational account of (quotidian) practices carried out with, through, or in relation to, geomedia.

Going off the grid has also been seen as a form of renunciation of the conveniences of the late capitalist (media) world in order to lead a supposedly slower, less stressful and eventually less superficial life – as inspired by the transcendentalism of the likes of Henry David Thoreau and Ralph Waldo Emerson. But with so many people relying on the grid for purposes of work and entertainment in recent times, what does this mean for our relation to geomedia? What does going off the grid look like now? This presupposes, of course, that there is ipso facto a grid – an infrastructure – which one can connect to freely at any time. But a great number of people do not get to choose to decouple from the grid – a fact that speaks to questions of access to the socio-material infrastructures underpinning geomedia and associated communities and practices.

Arguably, practices of surveillance and countersurveillance concern the implicit or even involuntary participation in corresponding infrastructures. Here, optimization for a range of tasks and activities routinely involves a certain kind of surveillance; a default setting in the running of all kinds of media platforms used for navigation, video streaming or online gaming. In this, surveillance is wrapped up with profit-seeking practices, and the extraction of value from the ‘data fumes’ of platform users, who enter a form of “cooperation without consensus” as they stream movies, hire taxis, host videoconferences, ride public transport, or go on dates. In these various iterations, surveillance might look different, and/or be practiced in distinct ways to traditional forms of state or corporate surveillance, increasingly dependent on technological protocols and standards that not only underpin the grid but also govern our use of geomedia. One consequence is that the relation between private and public spheres is transformed, and introduces new questions of governance, exploitation and marginalization. It is of crucial importance, who is online, and who is offline might as well not exist. Yet these optimization processes are also subject to countermeasures that constitute new modes of existence - from anonymous accounts and the use of VPNs, to location spoofing, and other tricks and techniques to hide, erase, or obfuscate user activity and location.

Yet the grid is not all-encompassing, nor all-powerful. Whilst countersurveillance efforts resist, fight back and oppose, alternative geomedia projects imagine the grid differently – sometimes even plotting its demise. From community broadband initiatives, to independent media organizations, post-capitalist streaming platforms, and citizen science projects; there is a continued, concerted effort to build alternatives to state-based, or company-owned geomedia, operating at various scales from the hyperlocal to the global. Through these efforts, organizers and participants question the foundations of our collective social and technological infrastructures, redefining what it is to care, share, distribute, cultivate or reallocate funds, resources, opportunities and ideas – bringing new geomedia, and new imaginaries of hope (or perhaps fear), into existence.

Keynote Speakers:

  • Caren Kaplan – University of California at Davis, USA
  • Nanna Verhoeff – Utrecht University, Netherlands

Suggested paper topics include, but are not limited to:

  • Politics, philosophy and ethics of going off grid
  • Grid as Network, Grid as Default (Geomedia and Infrastructure)
  • Physical Geography/Relational Geography
  • Inhabiting Digital Geographies (VR, hybrid spaces)
  • Geomedia in the Global South
  • Urban and Rural Geomedia
  • The ‘geo’ in Geomedia, the ‘media’ in Geomedia
  • Governing Geomedia (smart city, sensor media, infrastructures, surveillance & countersurveillance)
  • Geomedia Activism
  • Digital detox, rationing, quarantine and isolation
  • Geomedia Histories

Geomedia 2021 welcomes proposals for individual papers as well as thematic panels in English.

Individual paper proposals: The author submits an abstract of 200–250 words. Accepted papers are grouped by the organizers into sessions of 5 papers according to thematic area.

Thematic panel proposals: The chair of the panel submits a proposal consisting of 4–5 individual paper abstracts (200-250 words) along with a general panel presentation of 200–250 words.

Conference timeline:

  • October 31st 2020: Submission system opens
  • January 7th 2021: Deadline for thematic panel and individual paper proposals
  • January 25th 2021: Notes of acceptance and registration opens
  • March 15th 2021: Last day of registration

Conference website:

Information about registration, conference programme, venue, social events and practical arrangements will be posted continuously on the conference website starting September 1st:
www.geomediastudies.com.

Contact: You can reach us at info@geomediastudies.com.

Organizers and venue:

Geomedia 2021 is hosted by the Graduate School “Locating Media” and the CRC “Media of Cooperation” at the Department of Media Research, Siegen University, Siegen. The venue is situated east of Cologne in downtown Siegen, a lovely, off-the-beaten path industrial hub with a thriving university of over 20,000 students. The Locating Media Graduate School (2012-2021) is a German Research Foundation-funded interdisciplinary programme that researches historical and current media practices ‘in motion’ and ‘in situ’ and engages scholars with interests in locational and situational analyses and the development of new methods for the analysis and design of mobile digital media.

Veranstaltungsort

Universität Siegen
Mo. 28. Juni 2021 - Di. 29. Juni 2021
Oral History Workshop (II)
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Oral History Workshop (II)
Montag, 28. - 29. Juni 2021
The workshop will take place either on the 28th, on the 29th or on both days. More information to follow.
Mi. 07. Juli 2021
Workshop - "Becoming Digital“
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Workshop – „Becoming Digital“
07. Juli 2021
More information to follow.
Do. 08. Juli 2021 - Fr. 09. Juli 2021
Conference - "Digital Matters“
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Internationale Tagung – „Digital Matters“
Donnerstag, 08. - 09. Juli 2021
More information to follow.
Do. 09. September 2021 - Fr. 10. September 2021
Tagung: Synchronizing Data in Organizations
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Tagung: Synchronizing Data in Organizations
Donnerstag, 09. - 10. September 2021
More information to follow...

Vergangene Veranstaltungen

Mi. 25. November 2020, 18:00-19:00 Uhr
Ringvorlesung "Interrogating Data Practices" - Claudia Müller, Martin Dickel, Shkumbin Gashi, Heidi Kaspar, Katharina Pelzelmayer, Anita Schürch & Karin van Holten: "Whose Data is it? Positionalisierungen in einem Community Based Participatory Research-Projekt während der COVID-19-Pandemie"
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25. November 2020, 18:00-19:00 Uhr

Die Ringvorlesung wird bis auf weiteres Digital abgehalten. Der Zoom-Link für die Vorlesung wird rechtzeitig über die Mailingliste des SFB zur Verfügung gestellt. Gäste können sich per Mail bei Damaris Lehmann anmelden Sende eine E-Mail

 

Im Vortrag stehen Positionalisierungen von wissenschaftlich Forschenden und Co-Forschenden aus einer Schweizer Gemeinde im Zentrum, die sich gemeinsam der Erforschung und Entwicklung eines Caring Community-Modells für die Gemeinde widmen. Caring Communities werden verstanden als innovatives Versorgungsmodell, das Sorgearbeit gerechter verteilt und ins Zentrum der Gesellschaft rückt (Klie 2016). Wir verbinden das Konzept der Caring Communities mit dem Ansatz des Living Labs. Letztere schaffen eine Lern- und Explorationsumgebung, die Gestaltung und Evaluation digitaler Lösungen nicht nur für Menschen, sondern mit Menschen entwickelt (Ogonowski, Jakobi, Müller, & Hess, 2018). Partizipative Entwicklung (Co-Design) und Testen im und am Alltag (statt nur im Labor) sind zentrale Elemente. Es machten sich im Projektverlauf Teams in ganz unterschiedlicher Konstellation und auf unterschiedlichen Stufen der Beteiligung (Wright, Bock & von Unger 2007) auf den Weg, um der Idee einer «Sorgenden Gemeinschaft» Gestalt zu verleihen und mögliche Forschungsfragen und methodische Vorgehensweisen festzulegen sowie Kooperationsbündnisse zu etablieren. In der Schweizergemeinde O. hatte die gemeinsame Arbeit im Winter 2019/ 2020 an Fahrt aufgenommen und erfuhr mit dem Lockdown zunächst eine abrupte Vollbremsung – bevor sich Neues entwickelte. Im Vortrag hinterfragen wir, wie sich Rollen und Beziehungen ‘im Feld’ verändern, wenn plötzlich bestimmte Personengruppen pauschal für schutzbedürftig erklärt werden, Kontakte nur noch über Medien möglich sind und sich alle im Ausnahmezustand befinden? Wir teilen hier in Form eines Werkstattberichts einige unserer Erfahrungen aus einem laufenden partizipativen Forschungsprojekt. Von Interesse ist insbesondere, wie sich die Beziehungen zwischen Forschenden und Co-Forschenden durch die "ausserordentliche Lage" im Kontext der Covid-19 Pandemie verändern und welche Auswirkungen dies auf die gemeinsame Arbeit in Datenerhebung und -auswertung zeigt.

Mi. 25. November 2020, 15:00-17:00 Uhr
MGK-Kolloquium
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25. November 2020, 15:00-17:00 Uhr

Präsentation: Ranjodh Singh Dhaliwal, Palashi Vaghela

Aufgrund der Einschränkungen durch die COVID-19 Pandemie wird das Kolloquium bis auf weiteres Online durchgeführt. Für weitere Informationen oder zur Anmeldung kontaktieren sie bitte Tobias Conradi.

Mi. 25. November 2020, 11:00-12:30 Uhr
Werkstatt Medienpraxistheorie - Online Diskussion mit Sophie Müntzel (Universität Luzern): "Facing Big Data: some challenges of large-scale textual analyses for sociologists"
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25. November 2020, 11:00-12:30 Uhr

Aufgrund der Einschränkungen durch die COVID-19-Pandemie wird der Vortrag am Dienstag, 24. November, 17.00 Uhr (MEZ) asynchron online gehalten. Mittwoch, 25. November, 11.00 Uhr (MEZ) treffen wir uns mit Sophie Mützel zu einer Online-Diskussion. Für Anmeldung und weitere Informationen wenden Sie sich bitte an Tobias Conradi.

The rise of big data indicates a “watershed moment for the social sciences”. Not only are we faced with large and multifarious types of data (e.g. texts, geo location, time stamps, entire full-text archives, pictures), often very unstructured, and stemming from all sorts of sources and phenomena, we are also challenged in our theoretical underpinnings of what constitutes the social and how we can analyze it. We are also witnessing the rise of methods that help to identify patterns and relations, and to reduce complexity. Tools and algorithms of computational linguistics, machine learning, and network analysis are challenging the traditional tool kits of social science methods, which work with representative samples, independent observations, statistical significance or analysts’ privileged positions in local settings. The talk discusses some of the challenges large-scale textual data pose to sociological analysis. In particular, it highlights challenges of data construction, algorithmic models of data analysis, and data interpretation using examples of empirical studies.


Sophie Mützel, short bio

Sophie Mützel is Professor of Sociology at the Department of Sociology, University of Lucerne, Switzerland. She teaches on the sociology of algorithms, big data and social media, as well as on metrics in journalism and the digital economy within the study program “Media and Networks”. Her research interests lie in the areas of big data and its analytics, in particular text analytics and network analysis, as well as economic and cultural sociology. She recently finished a book manuscript on “Markets from stories”. She is the PI of the Swiss federal government funded NRP75 project “Facing big data: methods and skills for a 21st century sociology”. She is also part of an interdisciplinary research group on “Mining for Meaning: The Dynamics of Public Discourse on Migration” funded by the Swedish Research Council.  

Sophie studied Political Science at UC Berkeley, Sociology at Cornell University, and finished her PhD in Sociology at Columbia University. After completing her PhD, she held a Jean Monnet Fellowship at the European University Institute, Italy; afterwards she taught and conducted research at Humboldt-University Berlin and at the WZB Berlin Social Science Center. She has been a research fellow at Harvard University and held a visiting professorship at the University of Vienna. 

Di. 24. November 2020, 17:00-18:00 Uhr
Werktstatt Medienpraxistheorie - Vortrag - Sophie Mützel (Universität Luzern): "Facing Big Data: some challenges of large-scale textual analyses for sociologists"
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24. November 2020, 17:00-18:00 Uhr

Aufgrund der Einschränkungen durch die COVID-19-Pandemie wird der Vortrag am Dienstag, 24. November, 17.00 Uhr (MEZ) asynchron online gehalten. Mittwoch, 25. November, 11.00 Uhr (MEZ) treffen wir uns mit Sophie Mützel zu einer Online-Diskussion. Für Anmeldung und weitere Informationen wenden Sie sich bitte an Tobias Conradi.

The rise of big data indicates a “watershed moment for the social sciences”. Not only are we faced with large and multifarious types of data (e.g. texts, geo location, time stamps, entire full-text archives, pictures), often very unstructured, and stemming from all sorts of sources and phenomena, we are also challenged in our theoretical underpinnings of what constitutes the social and how we can analyze it. We are also witnessing the rise of methods that help to identify patterns and relations, and to reduce complexity. Tools and algorithms of computational linguistics, machine learning, and network analysis are challenging the traditional tool kits of social science methods, which work with representative samples, independent observations, statistical significance or analysts’ privileged positions in local settings. The talk discusses some of the challenges large-scale textual data pose to sociological analysis. In particular, it highlights challenges of data construction, algorithmic models of data analysis, and data interpretation using examples of empirical studies.


Sophie Mützel, short bio

Sophie Mützel is Professor of Sociology at the Department of Sociology, University of Lucerne, Switzerland. She teaches on the sociology of algorithms, big data and social media, as well as on metrics in journalism and the digital economy within the study program “Media and Networks”. Her research interests lie in the areas of big data and its analytics, in particular text analytics and network analysis, as well as economic and cultural sociology. She recently finished a book manuscript on “Markets from stories”. She is the PI of the Swiss federal government funded NRP75 project “Facing big data: methods and skills for a 21st century sociology”. She is also part of an interdisciplinary research group on “Mining for Meaning: The Dynamics of Public Discourse on Migration” funded by the Swedish Research Council.  

Sophie studied Political Science at UC Berkeley, Sociology at Cornell University, and finished her PhD in Sociology at Columbia University. After completing her PhD, she held a Jean Monnet Fellowship at the European University Institute, Italy; afterwards she taught and conducted research at Humboldt-University Berlin and at the WZB Berlin Social Science Center. She has been a research fellow at Harvard University and held a visiting professorship at the University of Vienna. 

Mi. 18. November 2020, 18:00 Uhr
Ringvorlesung "Interrogating Data Practices"- Sarah Sharma (Universität Toronto): "A Feminist Medium is the Message in Three Parts"
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18. November 2020, 18:00 Uhr

Die Ringvorlesung wird bis auf weiteres Digital abgehalten. Der Zoom-Link für die Vorlesung wird rechtzeitig über die Mailingliste des SFB zur Verfügung gestellt. Gäste können sich per Mail bei Damaris Lehmann anmelden Sende eine E-Mail

Sarah Sharma is Director of the McLuhan Centre for Culture and Technology at the University of Toronto and Associate Professor of Media Theory at the ICCIT/Faculty of Information. Her research and teaching focuses on the relationship between technology, time and labour with a specific focus on issues related to gender, race, and class. She is the author of In the Meantime: Temporality and Cultural Politics (Duke UP, 2014). Sarah is currently at work on two projects that take up McLuhan's media theory for feminist ends. The first is a monograph tentatively titled Broken Machine Feminism which explores the relationship between technology and patriarchal cultures of exit. This project argues for the necessity of feminist techno-determinist stance in order to address contemporary power dynamics as they intersect with the technological. The second is an edited book collection, MsUnderstanding Media: A Feminist Medium is the Message (with Rianka Singh), which offers a feminist retrieval of McLuhan's famous adage that the medium is the message.
 
This talk will outline Sarah's work on a feminist approach to McLuhan and her argument for the new possibilities of a feminist techno-determinism.
Mi. 11. November 2020, 18:00 Uhr
* FÄLLT AUS * Ringvorlesung "Interrogating Data Practices" - Carolin Gerlitz (Universität Siegen): "Interrogating Data Practices"
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11. November 2020, 18:00 Uhr

Die Ringvorlesung wird bis auf weiteres Digital abgehalten. Der Zoom-Link für die Vorlesung wird rechtzeitig über die Mailingliste des SFB zur Verfügung gestellt. Gäste können sich per Mail bei Damaris Lehmann anmelden Sende eine E-Mail

Die Vorlesung von Prof. Dr. Carolin Gerlitz muss leider entfallen. Die Sitzung in der kommenden Woche findet regulär statt.

Mi. 11. November 2020, 15:00-17:00 Uhr
MGK-Kolloquium
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11. November 2020, 15:00-17:00 Uhr

Präsentation: Jason Chao, Pip Hare

Aufgrund der Einschränkungen durch die COVID-19 Pandemie wird das Kolloquium bis auf weiteres Online durchgeführt. Für weitere Informationen oder zur Anmeldung kontaktieren sie bitte Tobias Conradi.

Mo. 09. November 2020 - Mo. 09. November 2020
11. International Media Law Forum (IMLF) with Katharina Pistor: Legal foundations of (digital) surveillance capitalism
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Do. 29. Oktober 2020 - Fr. 30. Oktober 2020
International Conference: "Sequenzanalyse in Linguistik und Sozialtheorie"
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Donnerstag, 29. - 30. Oktober 2020

The conference is being organised by P02 in co-operation with B06 and P01

Die Geschichte der audiovisuellen Se quenzanalyse begann mit der Entwicklung von Aufnahmetechnologien im späten 19. Jahrhundert. Einige der Pionier*innen der Sozial- und Geisteswissenschaften (insb. Boas, später Bateson) erkannten ihr methodologisches Potenzial und verknüpften es mit dem Konzept der „inneren Sprachform“ (eine Verbindung von linguistischen und latenten kulturellen Strukturen) in der Tradition von Herder und Humboldt. Ihre Arbeit hat zahlreiche theoretische und methodologische Einsichten hervorgebracht und die Entwicklung von Artefakten, Technologien und transdisziplinären Netzwerken inspiriert. Diese Tagung diskutiert das Zusammenspiel von Ideen, Praktiken und Infrastrukturen in der Geschichte und aktuellen Nutzung sequenzanalytischer Zugänge in der Linguistik und Sozialtheorie .

Bitte kontaktieren Sie James McElvenny um einen Zugang zur virtuellen Konferenz zu erhalten.

Di. 27. Oktober 2020 - Mi. 28. Oktober 2020
Annual Conference 2020: "Pandemic Cooperation: Media and Society in Times of Corona"
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Dienstag, 27. - 28. Oktober 2020

While the political reactions to the spread of COVID-19 worldwide have led to disruptions and interruptions of firmly established chains of cooperation in many areas of everyday life, the ongoing development offers unique opportunities for researchers to investigate the highly dynamic socio-technical effects of the corona crisis from various angles, more than ever drawing on the ethnomethodological “unique adequacy requirement” in motion. We are witnessing a controversial public debate about the appropriate measures to contain the health risks, but also the economic, political and social consequences of the pandemic. At the same time, all manner of socio-technical infrastructures are being subjected to considerable stress tests: from the basic healthcare infrastructure and logistics for food and daily consumer goods, to the digital communications infrastructure and issues of privacy protection. Far-reaching restrictions to contact and curfews, travel restrictions, geopolitical distortions, increasing requirements for domestic, elderly and child care work, very acute health risks to citizens – the CRC 1187 understands these developments as a large-scale and unanticipated social breaching experiment that renders visible the everyday ongoing accomplishments of interactional practical infrastructures and technical infrastructures alike. The annual 2020 conference brings together scholars and practitioners from various fields to develop an understanding of the unfolding crisis in media and social theoretical terms.

Thus, instead of asking what the long-term consequences of the COVID-19 pandemic might be for society, politics, the economy or the planetary environment as a whole, the CRC annual conference 2020 aims to closely investigate the (micro-)social dynamics and infrastructural experiments unfolding at the present time. The assumed ubiquity of an invisible pathogenic agent affects practices of cooperation on various scales: from the pragmatic interactional challenges of navigating public space while wearing a breathing mask and maintaining distance from other people, via expressions of solidarity towards risk groups (in isolation) and vocal public protests against governmental restrictions on mobility and personal freedom, up to the dimension of international political cooperation between nation-states and supra-national entities. At the same time, a multiplicity of data-intensive media infrastructures and control mechanisms are rapidly being developed to keep track of the spread of the pandemic, to mitigate its effects locally and globally and to offer alternatives to established routines of social cooperation: these range from digital monitoring tools like smartphone contact tracing apps, to escalating innovations of video-conferencing and sensor-based crisis infrastructures comprised of drones and cobots, among others. The intertwined dynamics of publics and infrastructures are accompanied by a deluge of data that serves as the foundation for political decision-making and – in the form of data visualizations distributed widely via social media – as public knowledge resources to reorient individual and collective opinions and behaviors. However, at the same time, the corona virus SARS-CoV-2 is shaping new communities of practice and making the cooperation conditions within a society visible, e.g. when we see how the phylogeography of a virus shapes the conditions and triggers breachings of interactional spaces.

Topics for contribution might include, but are not strictly limited to

  • Practices of living and working under corona conditions: from contact restrictions and social isolation to technology-supported integration and its risks and failure – in public and private spaces, in families, work environments and in caring communities
  • Cooperative media technologies and practices put to the test: the development of contact tracing apps, trials on monitoring social distancing rules with the help of drones, the boom of collaborative robotics in workplace environments, the employment of chatbots for corona support infrastructures
  • The role of data in managing and mediating the pandemic: disputed facts, fake news and disinformation, new metrics and forms of data visualization, as well as challenges to data-based journalism and new formats of science communication like podcasts made by virologists and science influencers
  • The unfolding and breaking of Corona Boundary Objects as infrastructural and public media: We highly welcome case studies and critiques of statistics, dashboards, visualizations, certificates, apps, issues, conspiracy theories, and masks
  • Disruptions to microsocial interactional infrastructures, bodily techniques and relationships of trust between co-present social actors, due to new social distancing rules and the widespread wearing of masks in public spaces
  • Investigating claims of digital sovereignty in relation to an ongoing dependence on global supply chains and coordinated technology developments
  • Attempts to document the crisis in situ and in actu: Corona blogging, (auto-)ethnographic Corona diaries, social media analysis with digital methods and tools
  • Exploring methodological challenges to ethnographic research in an ever-changing global pandemic: exploring alternatives to traditional fieldwork and participatory research designs, inventing, adjusting and evaluating digital tools
  • Historicizing COVID-19 in relations to former pandemics, their infrastructural and public responses to medical necessities, and the social and economic responses to a global spread of diseases

The CRC 1187 “Media of Cooperation” welcomes contributions by early-stage and senior researchers from various disciplines, from practitioners such as journalists, data analysts, hackers and representatives of public institutions and associations, to artistic interventions dealing with the COVID-19 pandemic and its socio-technical implications. The conference will most likely itself be affected by ongoing travel and contact restrictions, which is why it will explore new ways of combining pre-recorded virtual talks, moderated online discussion groups, and possibly selected face-to-face (or possibly: mask-to-mask) formats to bring together an international range of scholars, activists, artists and practitioners to investigate the challenges of pandemic cooperation.

Please send your abstract of approx. 300 words and a short biographical note to Dr. Timo Kaerlein by June 30th, 2020. Please indicate which form of presentation you would like to give (video, slides-and-text presentation, artistic format) and which time zone you will be presenting from.

More information will soon be found HERE...

Do. 15. Oktober 2020 - Fr. 16. Oktober 2020
Online Workshop - Meisterklasse „Visuelle Methoden II": Kamera-Ethnographie und visuelle Analytik mit Bina E. Mohn
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Donnerstag, 15. - 16. Oktober 2020

Die Nutzung audiovisueller Medien hat in der Geschichte ethnographischer Forschungsansätze eine immer stärker aufgefächerte methodische Diskussion nach sich gezogen. Daraus haben sich innovative Impulse für die wechselseitigen Kooperationsverhältnisse ergeben, die zwischen den ethnographisch Forschenden, den an der Forschung Teilnehmenden und dem Publikum ethnographischer Forschungsergebnisse, sowie den unterschiedlich involvierten Medien entstehen. In der Köln-Siegener Meisterklasse für Medienethnographie werden führende Vertreter*innen der visuellen Ethnologie ihre Arbeiten und Forschungsansätze vorstellen und mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern das je eigene Forschungsmaterial diskutieren.

 

ÄNDERUNG: Meisterklasse „Visuelle Methoden II“:
Kamera-Ethnographie und visuelle Analytik

Online-Workshop mit Bina E. Mohn, am 8. sowie am 15. und 16.10.2020

Unterstützung bei der Online-Durchführung: Pip Hare

 

Mit dem Ziel einer zeigenden Ethnographie hat Bina E. Mohn in den letzten zwanzig Jahren mit der Kamera-Ethnographie ein eigenständiges Profil performativer Ethnographie entwickelt. Kamera-Ethnographie ist an Praktiken orientiert und beruht auf einer reflexiven Pragmatik des Sehens und Zeigens. Bei ihrer Weiterentwicklung - derzeit im Rahmen des SFB „Medien der Kooperation“ (Universität Siegen) - wird mit der Idee der „übersichtliche Darstellung“ (nach Wittgenstein) und ihrer Übertragung auf audiovisuelle Fragmente und deren Verknüpfung zu offenen Netzen experimentiert. Daraus erwächst ein arrangierender Erkenntnisstil mit dem Potential einer (audio-) visuellen Analytik, die sich nicht allein in und an, sondern insbesondere zwischen Bildern und Tönen sowie den Blicken des Publikums entfaltet. Dies wird im Rahmen des Workshops zur Diskussion gestellt und an eigenen Materialien ausprobiert. Ergänzend gibt Bina Mohn an Beispielen methodologische Impulse.

Das Online-Format besteht in einem Wechsel zwischen synchronen Zusammenkünften via ZOOM und Arbeitsphasen, die alleine oder in Kleingruppen vernetzt stattfinden. Voraussetzungen der Teilnahme:

  • Wir setzen voraus, dass alle Teilnehmenden damit einverstanden sind, ZOOM im Zusammenhang des Workshops auch zum gemeinsamen Sichten von Bildern und Filmen zu nutzen und die für die Arbeit zur Verfügung gestellten Daten verantwortungsvoll und vertraulich zu behandeln.
  • Teilnehmende nutzen die Funktion „Bildschirm teilen“, um ihre Arbeiten und Versuche im Plenum zu zeigen.
  • Kleingruppen erhalten auf Wunsch exklusive Ordner (z.B. über SCIEBO) um ihre Materialien während der Werkstattphasen gemeinsam nutzen zu können.
  • Wer mit Videomaterial arbeitet, benötigt eine Videoschnitt Software, um Standbilder framegenau zu generieren oder mit kurzen filmischen Formen experimentieren zu können.

Wir laden interessierte Medienethnograph*innen herzlich ein, mit eigenen (audio-)visuellen Forschungsmaterialien zu beobachtbaren Praktiken an diesen Workshop teilzunehmen und daran den arrangierenden Erkenntnisstil der Kamera-Ethnographie zu erproben. Im Vorfeld finden Absprachen zum Umfang und zur thematischen Fokussierung dieser Materialien statt.

Die Teilnahmezusagen aus dem Frühjahr diesen Jahres bleiben aufrecht erhalten!  Wer aus terminlichen Gründen im Frühjahr nicht teilnehmen konnte, ist nun herzlich erneut eingeladen.

Wir bitten in jedem Fall um eine kurze Bestätigung der Teilnahme bis zum 15.09.2020!

Weitere Teilnahmeanfragen können bis 15.09.2020 eingehen und werden bis zum 30.09.2020 beantwortet. KONTAKT: medienethnographie@gmail.com

 

Eine gemeinschaftliche Veranstaltungsreihe des GRK „Locating Media“, des SFB 1187 „Medien der Kooperation“ (Universität Siegen), sowie der a.r.t.e.s. Graduate School for the Humanities und des Instituts für Ethnologie (Universität zu Köln).

Veranstaltungsort

Online Veranstaltung
Do. 08. Oktober 2020, 18:00-19:30 Uhr
Online Workshop - Meisterklasse „Visuelle Methoden II": Einführungsveranstaltung
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08. Oktober 2020, 18:00-19:30 Uhr

Die Nutzung audiovisueller Medien hat in der Geschichte ethnographischer Forschungsansätze eine immer stärker aufgefächerte methodische Diskussion nach sich gezogen. Daraus haben sich innovative Impulse für die wechselseitigen Kooperationsverhältnisse ergeben, die zwischen den ethnographisch Forschenden, den an der Forschung Teilnehmenden und dem Publikum ethnographischer Forschungsergebnisse, sowie den unterschiedlich involvierten Medien entstehen. In der Köln-Siegener Meisterklasse für Medienethnographie werden führende Vertreter*innen der visuellen Ethnologie ihre Arbeiten und Forschungsansätze vorstellen und mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern das je eigene Forschungsmaterial diskutieren.

 

ÄNDERUNG: Meisterklasse „Visuelle Methoden II“:
Kamera-Ethnographie und visuelle Analytik

Online-Workshop mit Bina E. Mohn, am 8. sowie am 15. und 16.10.2020

Unterstützung bei der Online-Durchführung: Pip Hare

 

Mit dem Ziel einer zeigenden Ethnographie hat Bina E. Mohn in den letzten zwanzig Jahren mit der Kamera-Ethnographie ein eigenständiges Profil performativer Ethnographie entwickelt. Kamera-Ethnographie ist an Praktiken orientiert und beruht auf einer reflexiven Pragmatik des Sehens und Zeigens. Bei ihrer Weiterentwicklung - derzeit im Rahmen des SFB „Medien der Kooperation“ (Universität Siegen) - wird mit der Idee der „übersichtliche Darstellung“ (nach Wittgenstein) und ihrer Übertragung auf audiovisuelle Fragmente und deren Verknüpfung zu offenen Netzen experimentiert. Daraus erwächst ein arrangierender Erkenntnisstil mit dem Potential einer (audio-) visuellen Analytik, die sich nicht allein in und an, sondern insbesondere zwischen Bildern und Tönen sowie den Blicken des Publikums entfaltet. Dies wird im Rahmen des Workshops zur Diskussion gestellt und an eigenen Materialien ausprobiert. Ergänzend gibt Bina Mohn an Beispielen methodologische Impulse.

Das Online-Format besteht in einem Wechsel zwischen synchronen Zusammenkünften via ZOOM und Arbeitsphasen, die alleine oder in Kleingruppen vernetzt stattfinden. Voraussetzungen der Teilnahme:

  • Wir setzen voraus, dass alle Teilnehmenden damit einverstanden sind, ZOOM im Zusammenhang des Workshops auch zum gemeinsamen Sichten von Bildern und Filmen zu nutzen und die für die Arbeit zur Verfügung gestellten Daten verantwortungsvoll und vertraulich zu behandeln.
  • Teilnehmende nutzen die Funktion „Bildschirm teilen“, um ihre Arbeiten und Versuche im Plenum zu zeigen.
  • Kleingruppen erhalten auf Wunsch exklusive Ordner (z.B. über SCIEBO) um ihre Materialien während der Werkstattphasen gemeinsam nutzen zu können.
  • Wer mit Videomaterial arbeitet, benötigt eine Videoschnitt Software, um Standbilder framegenau zu generieren oder mit kurzen filmischen Formen experimentieren zu können.

Wir laden interessierte Medienethnograph*innen herzlich ein, mit eigenen (audio-)visuellen Forschungsmaterialien zu beobachtbaren Praktiken an diesen Workshop teilzunehmen und daran den arrangierenden Erkenntnisstil der Kamera-Ethnographie zu erproben. Im Vorfeld finden Absprachen zum Umfang und zur thematischen Fokussierung dieser Materialien statt.

Die Teilnahmezusagen aus dem Frühjahr diesen Jahres bleiben aufrecht erhalten!  Wer aus terminlichen Gründen im Frühjahr nicht teilnehmen konnte, ist nun herzlich erneut eingeladen.

Wir bitten in jedem Fall um eine kurze Bestätigung der Teilnahme bis zum 15.09.2020!

Weitere Teilnahmeanfragen können bis 15.09.2020 eingehen und werden bis zum 30.09.2020 beantwortet. KONTAKT: medienethnographie@gmail.com

 

Eine gemeinschaftliche Veranstaltungsreihe des GRK „Locating Media“, des SFB 1187 „Medien der Kooperation“ (Universität Siegen), sowie der a.r.t.e.s. Graduate School for the Humanities und des Instituts für Ethnologie (Universität zu Köln).

Ältere Veranstaltungen finden Sie im Archiv!