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Videoaufnahmen ausgewählter Vorträge und Veranstaltungen finden Sie in unserer Mediathek!
Die Vorstandssitzungen enthalten Berichte, Themenpunkte und Verschiedenes, die für alle SFB Mitglieder öffentlich sind. Personenbezogene Anträge und Finanzen sind nicht öffentlich und werden nach dem öffentlichen Teil besprochen. Webex-Links für Online-Teilnahmen werden am vorherigen Freitag verschickt. Teilnahme vor Ort ist möglich.
Digitale Protokolle des öffentlichen Teils werden über sciebo zur Verfügung gestellt.
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Digital media are marked by particular ambivalences towards bordering and the un/making of all kinds of boundaries. To function as seamlessly as possible, such media depend on the interoperability of various hardware and software components, devices and apps as well as on the expectations and practices of those who shape and operate them. Today’s sensor societies’ (cf. Andrejevic and Burdon 2015) promise of ‘seamless interoperability’ drives the growing implementation of so-called ‘smart’, networked computational infrastructures in urban and rural environments, for the governance of public spaces and to establish and uphold border regimes, in order to sense, capture and control human and non-human entities. Such ‘smart’ computational infrastructures thrive on and bring about increasingly unbounded – or “frameless” (Andrejevic 2018) – modes of data collection.
Aspirations to ever more seamless data collection often go hand in hand with increasing restrictions for many to access the respective monitored environments. Sensor media-based and data-intensive environmental and individual capture, like static and mobile tracing and tracking are not only based on practices of differentiation, categorization, and calculation (cf. Friedrich 2022). They also inscribe themselves in the enforcement of border policies and ultimately in the understanding of borders themselves, in a process that Louise Amoore (2021) has called “deep bordering”. That is to say, sensor media and the wider data infrastructures they are embedded in (re)produce and reconfigure not only digital but also physical spaces and their more or less contingent boundaries, on the technical-infrastructural, societal and geopolitical level.
The ongoing effort to un/make boundaries within networked sensor media – be it in the name of efficiency, visionary design ideals, or economic competition – finds its counterpart in the un/making of boundaries through such media. Since Mark Weiser’s (1999) famous invocation of the ideal of seamless availability of information across various devices and applications in the context of ubiquitous computing, there have been ongoing debates especially in the field of human-computer interaction about the conditions of possibility and value of “seamfulness” and “seamful design” (e.g. Chalmers 2003; Inman and Ribes 2019; Vertesi 2014). ‘Seams’ are envisioned to have the productive capacity of surfacing, emphasizing, and mobilising sites of friction and possible disconnects.
This conference aims at bringing three sites where boundaries are made, un- and re-made into a fruitful dialogue, inquiring into (deep) bordering as cooperative practice and the (re)configuration of seamlessness as an ongoing achievement:
The conference welcomes contributions that engage with these sites, as well as contributions that offer a theoretical meta-perspective on seams, borders, frames and their respective absences.
References
Amoore, L. (2021). The Deep Border. Political Geography, 109, 102547. https://doi.org/10.1016/j.polgeo.2021.102547
Andrejevic, M. B. (2018). “Framelessness”, or the cultural logic of big data. In M. Daubs & V. Manzerolle (Eds.), Mobile and Ubiquitous Media: Critical and International Perspectives (pp. 251–267). Peter Lang.
Andrejevic, M., & Burdon, M. (2015). Defining the Sensor Society. Television & New Media, 16(1), 19–36. https://doi.org/10.1177/1527476414541552
Chalmers, M., MacColl, I., & Bell, M. (2003). Seamful design: Showing the seams in wearable computing. 2003 IEE Eurowearable, 11–16. https://doi.org/10.1049/ic:20030140
Friedrich, K. (2022). Tracken. In H. Christians, M. Bickenbach, & N. Wegmann (Eds.), Historisches Wörterbuch des Mediengebrauchs: Band 3. Böhlau Verlag. https://doi.org/10.7788/9783412514327
Inman, S., & Ribes, D. (2019). “Beautiful Seams”: Strategic Revelations and Concealments. Proceedings of the 2019 CHI Conference on Human Factors in Computing Systems, 1–14. https://doi.org/10.1145/3290605.3300508
Vertesi, J. (2014). Seamful Spaces: Heterogeneous Infrastructures in Interaction. Science, Technology, & Human Values, 39(2), 264–284. https://doi.org/10.1177/0162243913516012
Weiser, M. (1999). The computer for the 21st century. SIGMOBILE Mob. Comput. Commun. Rev., 3(3), 3–11. https://doi.org/10.1145/329124.329126
Sonne, Wasser, Wind und Boden tragen Bedeutungen und reichen weit über ihre materielle und ökonomische Macht hinaus. Ebenso verhält es sich mit seltenen Erden und Mineralien wie Gold, Kohle, Öl, Lithium und Kobalt. In ihnen offenbaren sich historisierte und materiell-diskursive Formen der Verbundenheit genauso wie Entflechtung, Rassifizierung und Entfremdung. Kolonialismus und Extraktivismus gehen Hand in Hand mit der ökologischen Beherrschung der Erde. Zugleich kann die gesellschaftliche Aushandlung der mit Extraktivismus verbundenen Klimakatastrophe Perspektiven auf Widerstand, Regeneration, Fürsorge, Vielfalt und Kreativität eröffnen. Sogenannte ‚Rohstoffe‘ erzählen von Grenzziehungen, Ausbeutung und Konflikten, aber auch von Sorge, Verbundenheit und neuen Formen des Zusammen(über)lebens. Angesichts von Ressourcen drängt sich die Frage auf, wie wir das Vorhandene in der Klimakatastrophe verteilen und nutzen wollen und wie wir Risiken gerecht verteilen. Fragen der Ressourcengerechtigkeit und Macht, der Repräsentation und gesellschaftlichen Teilhabe sind folglich untrennbar mit Prozessen medialer Vermittlung, sozialer und politischer Aushandlung und Symbolisierung verbunden. Angesichts der aktuellen technofaschistischen Regime müssen wir auch Extraktion als Gewaltform lokal und global mit proprietären technischen Infrastrukturen verbinden – im Ruhrgebiet und anderswo. Es ergeben sich dadurch neue soziale Perspektiven und Möglichkeiten intersektionaler Bündnisse, die einen anderen Blick auf postextraktive Landschaften erlauben. Erneuerbare Energietechnologien und Geoengineering stehen für Alternativen zu einer fossilen Welt, begleitet von medialen Bildern technischer, ‚grüner‘ Innovation. Aber auch sie perpetuieren extraktive Regime, oft verbunden mit Auslagerungen von Risiken, Verletzbarkeiten und Konflikten, wie sie etwa am Beispiel Wasserstoff auszumachen sind.
Die Spring School MEDIEN EXTRAKTIVISMUS setzt sich im Spannungsfeld von Medienkulturwissenschaft und Aktivismus damit auseinander, wie ‚Rohstoffe‘ gewonnen, genutzt, konstruiert, imaginiert und diskursiv verhandelt werden. Dabei wird die komplexe Verwobenheit von Materialität, medialer Inszenierung, Imagination und gesellschaftlicher Bedeutungszuweisung reflektiert:
Die Spring School lädt Wissenschaftler:innen, Aktive und Journalist:innen ein, theoretische und empirische Zugänge zu Ressourcen als medienkulturelle Phänomene zu erproben. Im Rahmen der Spring School wollen wir nicht nur Diskurse und Repräsentationen analysieren, sondern auch neue performative und partizipative Kommunikationsformate denken. Ziel ist es, wissenschaftliche Perspektiven mit klimapolitischem Handeln zu verbinden und damit neue Impulse für eine kritische Analyse von medienbedingter Extraktion zu setzen, die das öffentliche Verständnis von Nachhaltigkeit kritisch erweitert und angesichts der Dringlichkeit zu handeln, Umgänge mit der Klimakatastrophe finde.
Wir freuen uns auf Vorträge von und Workshops mit Migration Audio Archiv, Jakob Claus, Gerko Egert, Azadeh Ganjeh, Matthias Grotkopp, Mariette Kesting, Frederike Lange, Petra Löffler, Julia Nitschke, Maike Reinerth, Rémi Willemin und anderen.
Zeitlicher Ablauf:
Freitag, 17. April 2026: 17:00 – 21:00 Uhr
Samstag, 18. April 2026: 10:00 – 21:00 Uhr
Sonntag, 19. April 2026: 10:00 – ca. 15:00 Uhr
Weitere Programminformationen folgen in Kürze.
Infos und Anmeldung
Wir bitten um Anmeldung an mail[æt]mediaclimatejustice.org
Das Orga-Team Alisa Kronberger, Julia Bee, Gerko Egert und Julia-Lena Reinermann
Ann-Kristin Kolwes vom Verein Erste Generation Promotion (https://www.egp-verein.de/)
Mehr Informationen folgen
Über die Veranstaltungsreihe
Die Reihe „Diversity Lunch“ ist eine Kooperation der SFBs „Medien der Kooperation“ und „Transformationen des Populären“ und lädt alle Mitglieder und Interessierten zu einem Austausch zu aktuellen Themen und Fragestellungen rund um Diversität in der Wissenschaft ein.
Eine Teilnahme ist online als auch in Präsenz im Herrengarten möglich. Im Anschluss an die Veranstaltung laden wir herzlich zu einem kleinen Imbiss/Lunch im Herrengarten (AH-A 208/209) ein!
Die Vorstandssitzungen enthalten Berichte, Themenpunkte und Verschiedenes, die für alle SFB Mitglieder öffentlich sind. Personenbezogene Anträge und Finanzen sind nicht öffentlich und werden nach dem öffentlichen Teil besprochen. Webex-Links für Online-Teilnahmen werden am vorherigen Freitag verschickt. Teilnahme vor Ort ist möglich.
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Die Vorstandssitzungen enthalten Berichte, Themenpunkte und Verschiedenes, die für alle SFB Mitglieder öffentlich sind. Personenbezogene Anträge und Finanzen sind nicht öffentlich und werden nach dem öffentlichen Teil besprochen. Webex-Links für Online-Teilnahmen werden am vorherigen Freitag verschickt. Teilnahme vor Ort ist möglich.
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Histories of Tracking
Université de Luxembourg | Universität Siegen
September 30 – October 2, 2026
Surveillance has become ubiquitous in digital media environments and is now taken for granted. With every PayPal interaction, at the least more than 600 trackers eavesdrop on its transactional data (Schneier 2018). While there is no lack of critique on digital surveillance and its discontents, its ubiquity and naturalization itself require more explanation. Which historical and economical trajectories have led into the current escalation of digital tracking, tracing, monitoring, classification, intelligence service, and advertising? How can we discover and mobilize counter-points and narratives that explain digital surveillance otherwise? Do micro-level media, data, and sensor practices represent “yet another mutation of capitalism,” to quote from Gilles Deleuze’s famous Postscript on the Societies of Control (1990)?
Tracking persons, emotions, objects, apparatuses, money, signs and data is a veritable environing technique. It is also one of the key business applications of platform and data economies, which provide for the infrastructures of state-side institutional surveillance and control. With our joint Luxembourg-Siegen conference on Histories of Tracking we aim to track the trackers historiographically, technologically, and ecologically.
In a seminal text, Phil Agre (2003 [1994]) has encouraged us to think about the difference between rather centralized regimes of (visual) surveillance and data-based institutional regimes of “capture.” Agre has paved the way for a logistical theory of digital surveillance that investigates its micropolitics. While non-visual alphanumeric modes of capturing data do not feel like surveillance, they nonetheless establish an ever more mundane and affective mode of ubiquitous surveillance. What if we follow Agre’s analysis of institutional “grammars of action” that afford a whole spectrum of capturing, monitoring, sensing, and surveillant practices? Histories of tracking, we assume, are histories of the institutions, corporations, and agencies that create the tapestry of surveillance (Lauer 2017). That tapestry might seem all-encompassing and seamless by now, even if it contains loose threads, loopholes, and islands of encryption.
Histories of tracking are co-operative histories that involve the consent, non-consent and dissent of digital media usage (Jones 2024). They are also business histories that rely on what Shoshana Zuboff (2019) has aptly called a “behavioral surplus” of data––without properly historicizing its inception. Last but not least, histories of tracking are histories of its public scrutiny and accountability, from opposing civil rights movements to the political and legal controversies that make the case for regulation.
We thus invite dedicated contributions from Media and Cultural Studies, History, Science and Technology Studies, Surveillance Studies, Platform Studies, Code Studies, Socio-Informatics, Law, and Sociology that combine historiographic and empirical work with grounded theoretical approaches. Activist and artistic positions that rethink tracking and/in/as media environments are highly welcome!
Possible thematic sections:
Agre, Philip E. “Surveillance and Capture. Two Models of Privacy.” In theNewMediaReader, edited by Noah Wardrip-Fruin and Nick Montfort. MIT Press, 2003 [1994].
Deleuze, Gilles. “Postscript on the Societies of Control.” October 59 (1992): 3–7.
Jones, Meg Leta. The Character of Consent. The History of Cookies and the Future of Technology Policy. Information Policy. MIT Press, 2024.
Lauer, Josh. Creditworthy. A History of Consumer Surveillance and Financial Identity in America. Columbia University Press, 2017.
Schneier, Bruce. “The 600+ Companies PayPal Shares Your Data With – Schneier on Security.” Schneier on Security, March 14, 2018. https://www.schneier.com/blog/archives/2018/03/the_600_compani.html.
Zuboff, Shoshana. The Age of Surveillance Capitalism. The Fight for a Human Future at the New Frontier of Power. Public Affairs, 2019.
The Conference is organized by Valérie Schafer, C²DH, Université de Luxembourg, and Sebastian Gießmann, CRC Media of Cooperation, Siegen; project A01: Digital Network Technologies between Specialization and Generalization and supported by the FNR, Luxembourg and DFG, Germany.
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Time |
Thursday, 05 February 2026 |
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12:30 – 13:00 |
Arrival & Welcome |
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13:00 – 13:50 |
Moritz Werle |
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13:50 – 14:00 |
Coffee break |
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14:00 – 14:50 |
Johanna Hiebl (online via Webex) |
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14:50 – 15:00 |
Coffee break |
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15:00 – 15:50 |
Anne Schreiber |
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15:50 – 16:00 |
Coffee break |
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16:00 – 16:50 |
Daniela van Geenen |
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16:50 – 17:00 |
Coffee break |
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17:00 – 17:50 |
Sergei Pashakin |
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18:30 |
Joint Dinner (Opa Adam) |
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Time |
Friday, 06 February 2026 |
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09:00 – 09:50 |
Hina Firdaus (online via Webex) |
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09:50 – 10:00 |
Coffee break |
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10:00 – 10:50 |
Hoa Mai Trần |
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10:50 – 11:00 |
Coffee break |
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11:00 – 11:50 |
Vesna Schierbaum |
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11:50 – 12:00 |
Coffee break |
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12:00 – 12:50 |
Ksenia Rybak (online via Webex) |
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12:50 – 14:00 |
Lunch break: Food Court (Mensa US) |
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14:00 – 15:00 |
Final discussions, ideas for next time etc. |
Zum gezielten Umgang mit Hassrede und Wissenschaftsfeindlichkeit:
ein Workshop mit dem Unterstützungs- und Beratungsnetzwerk Scicomm-Support
Wissenschaftsfeindlichkeit und Hassrede gegen Wissenschafter*innen, Wissenschaftskommunikator*innen und wissenschaftlichen Einrichtungen haben, nicht zuletzt durch die Corona-Pandemie, spürbar zugenommen. Doch wie kann man in der Wissenschaftskommunikation auf solche Angriffe reagieren, sich darauf vorbereiten und Unterstützung finden?
Dieser Workshop bietet Einblicke in das Themenfeld, stellt die Beratungs- und Unterstützungsangebote der nationalen Anlaufstelle Scicomm-Support vor, bietet Raum für Austausch und erste praktische Handlungsmöglichkeiten.
Scicomm-Support unterstützt und berät Wissenschaftler*innen und Wissenschaftskommunikator*innen bei Angriffen und unsachlichen Konflikten in der Wissenschaftskommunikation. Mehr Informationen über den Scicomm-Support sind online zu finden: www.scicomm-support.de.
Über die Veranstaltungsreihe
Die Reihe „Diversity Lunch“ ist eine Kooperation der SFBs „Medien der Kooperation“ und „Transformationen des Populären“ und lädt alle Mitglieder und Interessierten zu einem Austausch zu aktuellen Themen und Fragestellungen rund um Diversität in der Wissenschaft ein.
Eine Teilnahme ist online als auch in Präsenz im Herrengarten möglich. Im Anschluss an die Veranstaltung laden wir herzlich zu einem kleinen Imbiss/Lunch im Herrengarten (AH-A 208/209) ein!
Anmeldungen bitte bis zum 16.01. an Selina Seibt: selina.seibt[æt]student.uni-siegen.de

Die Vorstandssitzungen enthalten Berichte, Themenpunkte und Verschiedenes, die für alle SFB Mitglieder öffentlich sind. Personenbezogene Anträge und Finanzen sind nicht öffentlich und werden nach dem öffentlichen Teil besprochen. Webex-Links für Online-Teilnahmen werden am vorherigen Freitag verschickt. Teilnahme vor Ort ist möglich.
Digitale Protokolle des öffentlichen Teils werden über sciebo zur Verfügung gestellt.
Please register via email to info[æt]sfb1187.uni-siegen.de
In the concluding session of our series on synthetic methods, we will discuss Kate Crawford’s concept of „metabolic images,“ asking what methods or method combinations we need to study them. To prepare for the session, please read Crawford’s short article „Eating the Future: The Metabolic Logic of AI Slop,“ published in e-flux last September. The article is freely available online here.
Elena Pilipets will lead the session and discussion.
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Die Vorstandssitzungen enthalten Berichte, Themenpunkte und Verschiedenes, die für alle SFB Mitglieder öffentlich sind. Personenbezogene Anträge und Finanzen sind nicht öffentlich und werden nach dem öffentlichen Teil besprochen. Webex-Links für Online-Teilnahmen werden am vorherigen Freitag verschickt. Teilnahme vor Ort ist möglich.
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Please note that the event begins at 16:15 (not 14:15 like the other sessions)!
David Gauthier: Voice of Machine Theft
I will be reflecting on an experimental research project conducted with Dr. Anna Poletti where we engaged in the process of constructing a voice-based AI “from the ground up” with the intention of training it to speak in our own voices. The project has involved writing the machine learning code, selecting a corpora of sentences in English that capture the phonemes and cadences of the English language, and spending hours recording our own utterances to produce the sonic dataset the AI was trained on. The aim of my intervention for the forum is to share the process of writing and training our voice-based AI in order to occasion a conversation about how AI and machine learning—just like the performative arts—destabilise the association between voice, presence, authenticity, and identity.
Please register via email to info[æt]sfb1187.uni-siegen.de
Finanzielle Selbstbestimmung ist eine wesentliche Grundlage für wissenschaftliche Karrieren und die persönliche Lebensplanung. Für Nachwuchswissenschaftler*innen stellen befristete Beschäftigungen, unsichere Perspektiven und Fragen der Vereinbarkeit jedoch besondere Herausforderungen dar und erschweren eine kontinuierliche Finanzplanung.
Der Workshop vermittelt grundlegende Kenntnisse der Finanzplanung, des Vermögensaufbaus und der Absicherung. Neben der Vermittlung von Basiswissen wird ein besonderer Schwerpunkt auf gesellschaftliche und strukturelle Rahmenbedingungen gelegt, die individuelle finanzielle Entscheidungen prägen. Diskutiert werden u. a. Geld- und Finanzkulturen, Stereotype im Finanzsektor sowie bestehende finanzielle Ungleichheiten.
Die Teilnehmenden setzen sich mit ihrer eigenen Geldsozialisation und Geldbiografie auseinander, reflektieren Rollenbilder und Prioritäten und entwickeln Strategien für eine langfristige finanzielle Selbstbestimmung. Ziel ist es, finanzielle Resilienz zu stärken, Bildungs- und Beratungsfallen zu erkennen und seriöse Quellen für fundierte Entscheidungen zu identifizieren.
Das Angebot richtet sich an Nachwuchswissenschaftler*innen, die sich frühzeitig mit den Themen Finanzplanung, Altersvorsorge und finanzieller Eigenständigkeit auseinandersetzen möchten.
Der Workshop findet online und auf Deutsch statt. Es wird ein Glossar mit englischen Übersetzungen von Finanzvokabular geben. Er richtet sich an alle SFB Mitglieder.
Anmeldung bitte bis 1.12. an selina.seibt[æt]student.uni-siegen.de
Über Dr. Birgit Happel
Die Soziologin und Bankkauffrau Dr. Birgit Happel ist Inhaberin der Finanzplattformen Geldbiografien® und Finanzbiografien. Ihre Schwerpunkte liegen in der Professionalisierung der Finanzbildung, der finanziellen Gleichstellung und finanziellen sozialen Arbeit. Sie hat zum Umgang mit Geld promoviert und engagiert sich für die wirtschaftliche Unabhängigkeit von Frauen, u.a. als Mitglied von UN Women Deutschland und Vorständin des Präventionsnetzwerks Finanzkompetenz. Als Finanzbildungsexpertin ist sie in die »Initiative Finanzielle Bildung« der Bundesregierung eingebunden. Ihr Buch »Auf Kosten der Mütter« ermutigt Frauen, finanziell selbstbestimmt zu leben und legt die Opportunitätskosten von Mutterschaft offen.
Individuelle Affekte wachsen nicht im Stillen – sie entstehen im Gewebe kultureller Normen und sozialer Erwartungen. Doch nicht nur kulturelle Normen sind Mediatoren unserer Selbst: Ebenso fungieren Technologien, Artefakte und Werkzeuge als solche. Diese kooperieren und interagieren mit uns, sie erweitern und verlängern uns, verstärken oder dämpfen Affekte. Die Grenzen dessen, womit wir uns emotional identifizieren oder verbunden fühlen, reichen über das physische Selbst hinaus und umfassen externe Objekte, die dadurch Teil der eigenen emotionalen Landschaft werden. Dadurch wirken Angriffe auf diese Objekte wie persönliche Affronts – etwa im Kontext von Mobilität, wo das Auto als Erweiterung des privaten Raums wahrgenommen wird (siehe Katz, 1999). Das zeigt sich ebenso in Kampagnen gegen das Tempolimit („Tempolimit? NEIN Danke“), die liebgewonnene Praktiken trotz des Potenzials zur CO₂-Reduktion leidenschaftlich verteidigen.
Während Katz affektive Dynamiken als körper- und technikvermittelte Prozesse beschreibt, die nicht zwingend in neue politische Handlungsmöglichkeiten münden, möchten wir im Workshop ergänzende Perspektiven eröffnen. Anhand konkreter empirischer Beispiele wollen wir untersuchen, inwiefern affektive Prozesse durchaus als Ansatzpunkt für bislang wenig beachtete politische Potenziale verstanden werden können. Katz zeigt am Beispiel des Ausrastens beim Autofahren einen Vorgang der Normalisierung, der zwar emotionale Reflexivität freisetzt, aber sogleich wieder unterbindet. Diese stünde dann als politische Ressource nicht mehr zur Verfügung. Ließe sich Normalisierung nach diesem Schema generalisieren, wäre es um die Politisierbarkeit (hier: des Straßenverkehrs) schlecht bestellt. Wo Infrastrukturen des motorisierten Individualverkehrs (wie in Los Angeles) dominieren, nehmen technisch vermittelte Interaktionen einen Verlauf, der die Entstehung und Aufrechterhaltung öffentlicher Räume unmöglich macht. Anderenorts ist das Spannungsverhältnis zwischen Affekten, Artefakten und Mobilität – insbesondere im Hinblick auf deren mögliche Politisierung − noch empirischen Untersuchungen zu unterziehen.
In unseren alltäglichen Mobilitätspraktiken werden wir durch materielle und immaterielle Artefakte wie Fahrräder, Autos, Tempolimits, Flugzeuge und den notorisch verspäteten Zug vermittelt und affektiv tangiert. All diese Objekte rufen Affekte wie Widerstand, Wut, Zuneigung, Schuld, Gefühle der Zugehörigkeit oder Ablehnung hervor und können politisch konnotiert sein (zum Beispiel Fahrrad, siehe Bee et al. 2022). Die Bewegungspraktiken materieller und sensitiver Körper in sozial hochgradig determinierten Räumen erzeugen komplexe Affekte. Mobilität wird umgekehrt auch über Affekte reguliert, etwa durch halb- oder unbewusste Orientierungen und Vermeidungsstrategien. Affekte bestimmen etwa den Radius, die Qualität der Bewegungsform, kennzeichnen aber auch das Beharrungsvermögen von petrobasierten Verkehrsmitteln, die habitualisiert sind und infrastrukturell gestützt werden. Körper, die sich in Öffentlichkeiten bewegen, sind affektive Körper, sie teilen sich Räume und stellen Öffentlichkeiten her. Ihre unterschiedlichen Positionierungen, etwa durch Geschlecht, Rassifizierung und Be_hinderung machen sie unterschiedlich vulnerabel. Körper orientieren sich auch über Affekte, z. B. durch sensorische Erfahrungen, die in gefährlichen Verkehrsräumen wie dem motorisierten Straßenverkehr von Radfahrenden und Fußgänger:innen gemacht werden, aber auch in öffentlichen Verkehrsmitteln. Diese sind nicht immer einzelnen, klar trennbaren Emotionen zuzuordnen, sondern sprechen komplexe Affektlagen an, die verschiedene Sinne involvieren und verschiedene sensuelle Vermögen aktivieren.
Der Workshop erkundet den Zusammenhang von Mobilitätstransformationen und Affektdynamiken. Dafür bringt er verschiedene Ansätze zusammen, die sich sowohl mit (Makro-) Diskursen als auch mit (mikroskopischen) Beobachtungen zu Affekten auseinandersetzen. Es geht um Affekte, die durch die Diskurslage ausgelöst werden, und um mikroaffektive Situationen alltäglicher Navigation oder unfallvermeidender Manöver − insbesondere im Fall von Fahrrad- und Fußmobilität.
Der Workshop wird organisiert von den Projektteams A04, B09 und P05.

With interventions by Marcus Burkhardt and Hendrik Bender.
Since OpenAI introduced GPT Builder at the end of 2023, users can create customized versions of ChatGPT. These task-specific GPTs can be exchanged and sold via the affiliated shop, with the underlying instructions and prompts becoming invisible. By now more than 1 million different GPTs exist on the ChatGPT, ranging from travel assistants to relationship advisors.
The aim of the workshop is to ask what difference GPTs make? On the one hand, they are based on and operate with the same general purpose large language model. On the other hand, they differ largely in their capacities as more or less special purpose applications. This leads to the question of system prompts that are used to specify, modulate or “program” language models in practice. Drawing on a dataset of extracted system prompts we will engage with the anatomy of custom GPTs. We will engage in a collaborative close reading to inquire into the distinctiveness and uniqueness of the customized GPTs.
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Audiovisuelle Medien sind aus der ethnographischen Forschung nicht wegzudenken. Die professionelle Aufbereitung des audiovisuellen Forschungsmaterials ermöglicht es sowohl die Reichweite der eigenen Forschung zu erhöhen als auch weiterreichende Anschlussfähigkeiten herzustellen – etwa im Kontext einer Public Anthropology. In der Meisterklasse „Struktur, Dramaturgie und Postproduktion von nicht-fiktionalen Filmen“ wird Sebastian Eschenbach hierzu praktisches Rüstzeug vermitteln.
Die Meisterklasse gliedert sich in zwei unterschiedliche Fokus-Teile. Im ersten Teil wird Sebastian Eschenbach zunächst auf die Erstellung von Film-Material eingehen, insbesondere auf Auflösungen von Handlungen, Aufnahme von Interviewsequenzen und Auswahl der passenden Technik. Dabei wird es um ganz anwendungsorientierte Antworten auf die Fragen gehen: Wie gehe ich vor? Welche Fehler sollte ich vermeiden?
Der zweite Teil wird sich dann intensiv um das Thema Postproduktion drehen. Hier rückt besonders die Dramaturgie eines Filmes, auch anhand von Filmbeispielen, in den Fokus: Wie binde ich die Zuschauenden in den Film ein? Welche verschiedenen nicht-fiktionalen Formate gibt es? Was sind die Erwartungen meines Publikums? Was sind meine Erwartungen?
Ausgehend von diesen Fragen werden die inhaltlichen und technischen Herausforderungen der Postproduktion diskutiert – und selbst ausprobiert. Hierfür kann gerne auch selbst gedrehtes Material mitgebracht werden. Um Aspekte der Postproduktion wie Schnitt, Farbkorrektur, Mischung und Ausspiel auch tatsächlich selbst umsetzen zu können, bittet Sebastian Eschenbach alle Teilnehmenden die Gratis-Version von Davinci Resolve (https://www.blackmagicdesign.com/de/products/davinciresolve) herunterzuladen.
Anmeldung und Rückfragen gerne an: simon.holdermann[æt]uni-koeln.de
Die Meisterklasse findet auf Deutsch statt.
Kurz-Biografie:
Sebastian Eschenbach hat visuelle Anthropologie studiert und arbeitet seit 25 Jahren als freiberuflicher Dokumentarfilmer. Seine Arbeiten reichen von experimentellen Dokumentarfilmen über konventionelle TV-Dokumentationen bis hin zu künstlerischen Dokumentarfilmen.

Die Autoren des Bestsellers „Wenn die letzte Frau den Raum verlässt. Was Männer wirklich über Frauen denken“ Vincent-Immanuel Herr und Martin Speer sind häufig unterwegs in Männerrunden und bekommen dort mit – ob im Meetingraum oder abends beim Bier – wie vehement viele Männer gegen Gleichstellung argumentieren und welche patriarchalen Denk- und Argumentationsmuster dabei deutlich werden.
Sie berichten in ihrem Buch, erschienen in den Ullstein Buchverlagen, wie viele Männer über Themen rund um Gleichstellung, Sexismus, Gendern und Quoten sprechen. „Das Buch liefert eine ehrliche Analyse der männlichen Gedanken- und Sorgenwelt – und einen Plan, wie wir sie zu Verbündeten im Kampf um Geschlechtergerechtigkeit machen können.“ (ullstein.de)
Anlässlich des Internationalen Tages zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen liest einer der beiden Autoren und HeForShe Botschafter für UN Women Deutschland – Vincent-Immanuel Herr – aus dem Buch und freut sich darauf, mit den Teilnehmenden ins Gespräch zu kommen. Die Veranstaltung ist offen für alle Interessierten.
Die Veranstaltung wird organisiert vom Gleichstellungsbüro der Universität Siegen, der Referentin für Diversity Policies, dem Women Career Service, dem Mentoringprogramm FraMeS – Frauenspezifisches Mentoring Siegen, dem Gestu_S, dem POLIS, dem SFB „Medien der Kooperation“, dem SFB „Transformationen des Populären“ sowie dem Graduiertenkolleg „Folgen sozialer Hilfen“.
LINK zur Teilnahme über WebEx
Meeting-Kennnummer: 2741 344 8257
Passwort: 2Ad7VsJYSAB3
Code of Conduct: Den Verhaltenskodex für digitale Veranstaltungen an der Universität Siegen finden Sie hier

Die Vorstandssitzungen enthalten Berichte, Themenpunkte und Verschiedenes, die für alle SFB Mitglieder öffentlich sind. Personenbezogene Anträge und Finanzen sind nicht öffentlich und werden nach dem öffentlichen Teil besprochen. Webex-Links für Online-Teilnahmen werden am vorherigen Freitag verschickt. Teilnahme vor Ort ist möglich.
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Sergei Pashakhin
Title: Sounding board: Bespoke automation with LLMs in academic writing
Abstract: This is a two-part event. First, I will present a case study on rewriting a paper with Gemini. I will reflect on my experience and discuss ways to repurpose software development tools for common editing tasks, including the language server protocol, AI agents, and plain text. I will also discuss my experience with “context engineering” for academic writing.
In the second part, I will help you set up your laptop with the Gemini CLI and walk you through a general workflow. The overall goal is to have a critical discussion on the messy, lonely, and deeply personal work of writing when we allow it to become synthetic.
14h-15h: “Introductory discussion about the inverting lenses in Garfinkel archive”
15h-16h: Clemens Eisenmann & Lorenza Mondada: “First results of new recordings with students wearing the inverting lenses”
16h-17h: Monica Simone & Yujin Shin: “First thoughts about recording tutorials after Garfinkel”
17h-18h: Philippe Sormani: “Comments”
18h-19h: General discussion: “How to move on and preparation of a publication”
With a keynote by Prof. Dr. Waverly Duck (University of California Santa Barbara).
More info coming soon.
Veranstaltungsort
Campus Herrengarten
Herrengarten 3
AH-A 217/18
57072 Siegen
Kontakt
Clemens-Eisenmann[æt]uni-konstanz.de