Kommende Veranstaltungen

Do. 08. Oktober 2020, 18:00-19:30 Uhr
Online Workshop - Meisterklasse „Visuelle Methoden II": Einführungsveranstaltung
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Workshop – Meisterklasse „Visuelle Methoden II“: Einführungsveranstaltung
08. Oktober 2020, 18:00-19:30 Uhr

Die Nutzung audiovisueller Medien hat in der Geschichte ethnographischer Forschungsansätze eine immer stärker aufgefächerte methodische Diskussion nach sich gezogen. Daraus haben sich innovative Impulse für die wechselseitigen Kooperationsverhältnisse ergeben, die zwischen den ethnographisch Forschenden, den an der Forschung Teilnehmenden und dem Publikum ethnographischer Forschungsergebnisse, sowie den unterschiedlich involvierten Medien entstehen. In der Köln-Siegener Meisterklasse für Medienethnographie werden führende Vertreter*innen der visuellen Ethnologie ihre Arbeiten und Forschungsansätze vorstellen und mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern das je eigene Forschungsmaterial diskutieren.

 

ÄNDERUNG: Meisterklasse „Visuelle Methoden II“:
Kamera-Ethnographie und visuelle Analytik

Online-Workshop mit Bina E. Mohn, am 8. sowie am 15. und 16.10.2020

Unterstützung bei der Online-Durchführung: Pip Hare

 

Mit dem Ziel einer zeigenden Ethnographie hat Bina E. Mohn in den letzten zwanzig Jahren mit der Kamera-Ethnographie ein eigenständiges Profil performativer Ethnographie entwickelt. Kamera-Ethnographie ist an Praktiken orientiert und beruht auf einer reflexiven Pragmatik des Sehens und Zeigens. Bei ihrer Weiterentwicklung - derzeit im Rahmen des SFB „Medien der Kooperation“ (Universität Siegen) - wird mit der Idee der „übersichtliche Darstellung“ (nach Wittgenstein) und ihrer Übertragung auf audiovisuelle Fragmente und deren Verknüpfung zu offenen Netzen experimentiert. Daraus erwächst ein arrangierender Erkenntnisstil mit dem Potential einer (audio-) visuellen Analytik, die sich nicht allein in und an, sondern insbesondere zwischen Bildern und Tönen sowie den Blicken des Publikums entfaltet. Dies wird im Rahmen des Workshops zur Diskussion gestellt und an eigenen Materialien ausprobiert. Ergänzend gibt Bina Mohn an Beispielen methodologische Impulse.

Das Online-Format besteht in einem Wechsel zwischen synchronen Zusammenkünften via ZOOM und Arbeitsphasen, die alleine oder in Kleingruppen vernetzt stattfinden. Voraussetzungen der Teilnahme:

  • Wir setzen voraus, dass alle Teilnehmenden damit einverstanden sind, ZOOM im Zusammenhang des Workshops auch zum gemeinsamen Sichten von Bildern und Filmen zu nutzen und die für die Arbeit zur Verfügung gestellten Daten verantwortungsvoll und vertraulich zu behandeln.
  • Teilnehmende nutzen die Funktion „Bildschirm teilen“, um ihre Arbeiten und Versuche im Plenum zu zeigen.
  • Kleingruppen erhalten auf Wunsch exklusive Ordner (z.B. über SCIEBO) um ihre Materialien während der Werkstattphasen gemeinsam nutzen zu können.
  • Wer mit Videomaterial arbeitet, benötigt eine Videoschnitt Software, um Standbilder framegenau zu generieren oder mit kurzen filmischen Formen experimentieren zu können.

Wir laden interessierte Medienethnograph*innen herzlich ein, mit eigenen (audio-)visuellen Forschungsmaterialien zu beobachtbaren Praktiken an diesen Workshop teilzunehmen und daran den arrangierenden Erkenntnisstil der Kamera-Ethnographie zu erproben. Im Vorfeld finden Absprachen zum Umfang und zur thematischen Fokussierung dieser Materialien statt.

Die Teilnahmezusagen aus dem Frühjahr diesen Jahres bleiben aufrecht erhalten!  Wer aus terminlichen Gründen im Frühjahr nicht teilnehmen konnte, ist nun herzlich erneut eingeladen.

Wir bitten in jedem Fall um eine kurze Bestätigung der Teilnahme bis zum 15.09.2020!

Weitere Teilnahmeanfragen können bis 15.09.2020 eingehen und werden bis zum 30.09.2020 beantwortet. KONTAKT: medienethnographie@gmail.com

 

Eine gemeinschaftliche Veranstaltungsreihe des GRK „Locating Media“, des SFB 1187 „Medien der Kooperation“ (Universität Siegen), sowie der a.r.t.e.s. Graduate School for the Humanities und des Instituts für Ethnologie (Universität zu Köln).

Do. 15. Oktober 2020 - Fr. 16. Oktober 2020
Online Workshop - Meisterklasse „Visuelle Methoden II": Kamera-Ethnographie und visuelle Analytik mit Bina E. Mohn
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Köln-Siegener Meisterklasse für Medienethnographie
Donnerstag, 15. - 16. Oktober 2020

Die Nutzung audiovisueller Medien hat in der Geschichte ethnographischer Forschungsansätze eine immer stärker aufgefächerte methodische Diskussion nach sich gezogen. Daraus haben sich innovative Impulse für die wechselseitigen Kooperationsverhältnisse ergeben, die zwischen den ethnographisch Forschenden, den an der Forschung Teilnehmenden und dem Publikum ethnographischer Forschungsergebnisse, sowie den unterschiedlich involvierten Medien entstehen. In der Köln-Siegener Meisterklasse für Medienethnographie werden führende Vertreter*innen der visuellen Ethnologie ihre Arbeiten und Forschungsansätze vorstellen und mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern das je eigene Forschungsmaterial diskutieren.

 

ÄNDERUNG: Meisterklasse „Visuelle Methoden II“:
Kamera-Ethnographie und visuelle Analytik

Online-Workshop mit Bina E. Mohn, am 8. sowie am 15. und 16.10.2020

Unterstützung bei der Online-Durchführung: Pip Hare

 

Mit dem Ziel einer zeigenden Ethnographie hat Bina E. Mohn in den letzten zwanzig Jahren mit der Kamera-Ethnographie ein eigenständiges Profil performativer Ethnographie entwickelt. Kamera-Ethnographie ist an Praktiken orientiert und beruht auf einer reflexiven Pragmatik des Sehens und Zeigens. Bei ihrer Weiterentwicklung - derzeit im Rahmen des SFB „Medien der Kooperation“ (Universität Siegen) - wird mit der Idee der „übersichtliche Darstellung“ (nach Wittgenstein) und ihrer Übertragung auf audiovisuelle Fragmente und deren Verknüpfung zu offenen Netzen experimentiert. Daraus erwächst ein arrangierender Erkenntnisstil mit dem Potential einer (audio-) visuellen Analytik, die sich nicht allein in und an, sondern insbesondere zwischen Bildern und Tönen sowie den Blicken des Publikums entfaltet. Dies wird im Rahmen des Workshops zur Diskussion gestellt und an eigenen Materialien ausprobiert. Ergänzend gibt Bina Mohn an Beispielen methodologische Impulse.

Das Online-Format besteht in einem Wechsel zwischen synchronen Zusammenkünften via ZOOM und Arbeitsphasen, die alleine oder in Kleingruppen vernetzt stattfinden. Voraussetzungen der Teilnahme:

  • Wir setzen voraus, dass alle Teilnehmenden damit einverstanden sind, ZOOM im Zusammenhang des Workshops auch zum gemeinsamen Sichten von Bildern und Filmen zu nutzen und die für die Arbeit zur Verfügung gestellten Daten verantwortungsvoll und vertraulich zu behandeln.
  • Teilnehmende nutzen die Funktion „Bildschirm teilen“, um ihre Arbeiten und Versuche im Plenum zu zeigen.
  • Kleingruppen erhalten auf Wunsch exklusive Ordner (z.B. über SCIEBO) um ihre Materialien während der Werkstattphasen gemeinsam nutzen zu können.
  • Wer mit Videomaterial arbeitet, benötigt eine Videoschnitt Software, um Standbilder framegenau zu generieren oder mit kurzen filmischen Formen experimentieren zu können.

Wir laden interessierte Medienethnograph*innen herzlich ein, mit eigenen (audio-)visuellen Forschungsmaterialien zu beobachtbaren Praktiken an diesen Workshop teilzunehmen und daran den arrangierenden Erkenntnisstil der Kamera-Ethnographie zu erproben. Im Vorfeld finden Absprachen zum Umfang und zur thematischen Fokussierung dieser Materialien statt.

Die Teilnahmezusagen aus dem Frühjahr diesen Jahres bleiben aufrecht erhalten!  Wer aus terminlichen Gründen im Frühjahr nicht teilnehmen konnte, ist nun herzlich erneut eingeladen.

Wir bitten in jedem Fall um eine kurze Bestätigung der Teilnahme bis zum 15.09.2020!

Weitere Teilnahmeanfragen können bis 15.09.2020 eingehen und werden bis zum 30.09.2020 beantwortet. KONTAKT: medienethnographie@gmail.com

 

Eine gemeinschaftliche Veranstaltungsreihe des GRK „Locating Media“, des SFB 1187 „Medien der Kooperation“ (Universität Siegen), sowie der a.r.t.e.s. Graduate School for the Humanities und des Instituts für Ethnologie (Universität zu Köln).

Veranstaltungsort

Online Veranstaltung
Di. 27. Oktober 2020 - Mi. 28. Oktober 2020
Annual Conference 2020: "Pandemic Cooperation: Media and Society in Times of Corona"
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Annual Conference 2020: „Pandemic Cooperation: Media and Society in Times of Corona“
Dienstag, 27. - 28. Oktober 2020

While the political reactions to the spread of COVID-19 worldwide have led to disruptions and interruptions of firmly established chains of cooperation in many areas of everyday life, the ongoing development offers unique opportunities for researchers to investigate the highly dynamic socio-technical effects of the corona crisis from various angles, more than ever drawing on the ethnomethodological “unique adequacy requirement” in motion. We are witnessing a controversial public debate about the appropriate measures to contain the health risks, but also the economic, political and social consequences of the pandemic. At the same time, all manner of socio-technical infrastructures are being subjected to considerable stress tests: from the basic healthcare infrastructure and logistics for food and daily consumer goods, to the digital communications infrastructure and issues of privacy protection. Far-reaching restrictions to contact and curfews, travel restrictions, geopolitical distortions, increasing requirements for domestic, elderly and child care work, very acute health risks to citizens – the CRC 1187 understands these developments as a large-scale and unanticipated social breaching experiment that renders visible the everyday ongoing accomplishments of interactional practical infrastructures and technical infrastructures alike. The annual 2020 conference brings together scholars and practitioners from various fields to develop an understanding of the unfolding crisis in media and social theoretical terms.

Thus, instead of asking what the long-term consequences of the COVID-19 pandemic might be for society, politics, the economy or the planetary environment as a whole, the CRC annual conference 2020 aims to closely investigate the (micro-)social dynamics and infrastructural experiments unfolding at the present time. The assumed ubiquity of an invisible pathogenic agent affects practices of cooperation on various scales: from the pragmatic interactional challenges of navigating public space while wearing a breathing mask and maintaining distance from other people, via expressions of solidarity towards risk groups (in isolation) and vocal public protests against governmental restrictions on mobility and personal freedom, up to the dimension of international political cooperation between nation-states and supra-national entities. At the same time, a multiplicity of data-intensive media infrastructures and control mechanisms are rapidly being developed to keep track of the spread of the pandemic, to mitigate its effects locally and globally and to offer alternatives to established routines of social cooperation: these range from digital monitoring tools like smartphone contact tracing apps, to escalating innovations of video-conferencing and sensor-based crisis infrastructures comprised of drones and cobots, among others. The intertwined dynamics of publics and infrastructures are accompanied by a deluge of data that serves as the foundation for political decision-making and – in the form of data visualizations distributed widely via social media – as public knowledge resources to reorient individual and collective opinions and behaviors. However, at the same time, the corona virus SARS-CoV-2 is shaping new communities of practice and making the cooperation conditions within a society visible, e.g. when we see how the phylogeography of a virus shapes the conditions and triggers breachings of interactional spaces.

Topics for contribution might include, but are not strictly limited to

  • Practices of living and working under corona conditions: from contact restrictions and social isolation to technology-supported integration and its risks and failure – in public and private spaces, in families, work environments and in caring communities
  • Cooperative media technologies and practices put to the test: the development of contact tracing apps, trials on monitoring social distancing rules with the help of drones, the boom of collaborative robotics in workplace environments, the employment of chatbots for corona support infrastructures
  • The role of data in managing and mediating the pandemic: disputed facts, fake news and disinformation, new metrics and forms of data visualization, as well as challenges to data-based journalism and new formats of science communication like podcasts made by virologists and science influencers
  • The unfolding and breaking of Corona Boundary Objects as infrastructural and public media: We highly welcome case studies and critiques of statistics, dashboards, visualizations, certificates, apps, issues, conspiracy theories, and masks
  • Disruptions to microsocial interactional infrastructures, bodily techniques and relationships of trust between co-present social actors, due to new social distancing rules and the widespread wearing of masks in public spaces
  • Investigating claims of digital sovereignty in relation to an ongoing dependence on global supply chains and coordinated technology developments
  • Attempts to document the crisis in situ and in actu: Corona blogging, (auto-)ethnographic Corona diaries, social media analysis with digital methods and tools
  • Exploring methodological challenges to ethnographic research in an ever-changing global pandemic: exploring alternatives to traditional fieldwork and participatory research designs, inventing, adjusting and evaluating digital tools
  • Historicizing COVID-19 in relations to former pandemics, their infrastructural and public responses to medical necessities, and the social and economic responses to a global spread of diseases

The CRC 1187 “Media of Cooperation” welcomes contributions by early-stage and senior researchers from various disciplines, from practitioners such as journalists, data analysts, hackers and representatives of public institutions and associations, to artistic interventions dealing with the COVID-19 pandemic and its socio-technical implications. The conference will most likely itself be affected by ongoing travel and contact restrictions, which is why it will explore new ways of combining pre-recorded virtual talks, moderated online discussion groups, and possibly selected face-to-face (or possibly: mask-to-mask) formats to bring together an international range of scholars, activists, artists and practitioners to investigate the challenges of pandemic cooperation.

Please send your abstract of approx. 300 words and a short biographical note to Dr. Timo Kaerlein by June 30th, 2020. Please indicate which form of presentation you would like to give (video, slides-and-text presentation, artistic format) and which time zone you will be presenting from.

More information will soon be found HERE...

Do. 29. Oktober 2020 - Fr. 30. Oktober 2020
International Conference: "Sequenzanalyse in Linguistik und Sozialtheorie"
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International Conference: „Sequence Analysis in Linguistics and Social Theory“
Donnerstag, 29. - 30. Oktober 2020
Die Geschichte der audiovisuellen Se quenzanalyse begann mit der Entwicklung von Aufnahmetechnologien im späten 19. Jahrhundert. Einige der Pionier*innen der Sozial- und Geisteswissenschaften (insb. Boas, später Bateson) erkannten ihr methodologisches Potenzial und verknüpften es mit dem Konz ept der „inneren Sprachform“ (eine Verbindung von linguistischen und latenten kulturellen Struk turen) in der Tradition von Herder und Humboldt. Ihre Arbeit hat zahlreiche theoretische und methodologische Einsichten hervorgebracht und die Entwicklung von A rtefakten, Technologien und transdisziplinären Netzwerken inspiriert. Diese Tagung diskutiert das Zusammenspiel von Ideen, Praktiken und Infrastrukturen in der Geschichte und aktuellen Nutzung sequenzanalytischer Zugänge in der Linguistik und Sozialtheorie .
Mi. 11. November 2020, 06:00 Uhr
Lecture Series "Interrogating Data Practices" - Carolin Gerlitz: "Interrogating Data Practices"
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Lecture Series „Interrogating Data Practices“ – Carolin Gerlitz: „Interrogating Data Practices“
11. November 2020, 06:00 Uhr

The lecture series will be held digitally until further notice. A Zoom-link for the lecture will be made available in advance via the SFB mailing list. Guests are welcome to register via Mail with Damaris Lehmann Send an email

Mi. 05. Mai 2021 - Sa. 08. Mai 2021
"Geomedia 2021 – Off the Grid": The 4th International Geomedia Conference
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„Geomedia 2021 – Off the Grid“: The 4th International Geomedia Conference
Mittwoch, 05. - 08. Mai 2021 Organisiert Locating Media | Media of Cooperation

The phrase “off the grid” is commonly understood to refer to the voluntary decoupling from established infrastructure networks such as electricity, water or gas supply. The implication is one of material independence and a self-sufficient lifestyle. Going “off the grid” means making yourself invisible by rebuking the social and technological structures that normally organize our lives. It is entering, or returning to, uncharted territory. The grid from which you disappear is often imagined like a web that we are woven into, at once providing security – of cultural connectivity, opportunities to work, or societal participation – while also limiting individual, political or technological agency.

The grid also speaks to the geographic coordinate system, an all-encompassing global structure which makes it possible to accurately locate any point on earth. This unified grid represents a dominant ordering principle for everything “locatable”. It is part of the technological infrastructure of many platforms, services and applications which fall under the definition of geomedia, most prominently the Global Positioning System (GPS). In this regard, “off the grid” is a move away from such Cartesian notions of space towards a situated relational account of (quotidian) practices carried out with, through, or in relation to, geomedia.

Going off the grid has also been seen as a form of renunciation of the conveniences of the late capitalist (media) world in order to lead a supposedly slower, less stressful and eventually less superficial life – as inspired by the transcendentalism of the likes of Henry David Thoreau and Ralph Waldo Emerson. But with so many people relying on the grid for purposes of work and entertainment in recent times, what does this mean for our relation to geomedia? What does going off the grid look like now? This presupposes, of course, that there is ipso facto a grid – an infrastructure – which one can connect to freely at any time. But a great number of people do not get to choose to decouple from the grid – a fact that speaks to questions of access to the socio-material infrastructures underpinning geomedia and associated communities and practices.

Arguably, practices of surveillance and countersurveillance concern the implicit or even involuntary participation in corresponding infrastructures. Here, optimization for a range of tasks and activities routinely involves a certain kind of surveillance; a default setting in the running of all kinds of media platforms used for navigation, video streaming or online gaming. In this, surveillance is wrapped up with profit-seeking practices, and the extraction of value from the ‘data fumes’ of platform users, who enter a form of “cooperation without consensus” as they stream movies, hire taxis, host videoconferences, ride public transport, or go on dates. In these various iterations, surveillance might look different, and/or be practiced in distinct ways to traditional forms of state or corporate surveillance, increasingly dependent on technological protocols and standards that not only underpin the grid but also govern our use of geomedia. One consequence is that the relation between private and public spheres is transformed, and introduces new questions of governance, exploitation and marginalization. It is of crucial importance, who is online, and who is offline might as well not exist. Yet these optimization processes are also subject to countermeasures that constitute new modes of existence - from anonymous accounts and the use of VPNs, to location spoofing, and other tricks and techniques to hide, erase, or obfuscate user activity and location.

Yet the grid is not all-encompassing, nor all-powerful. Whilst countersurveillance efforts resist, fight back and oppose, alternative geomedia projects imagine the grid differently – sometimes even plotting its demise. From community broadband initiatives, to independent media organizations, post-capitalist streaming platforms, and citizen science projects; there is a continued, concerted effort to build alternatives to state-based, or company-owned geomedia, operating at various scales from the hyperlocal to the global. Through these efforts, organizers and participants question the foundations of our collective social and technological infrastructures, redefining what it is to care, share, distribute, cultivate or reallocate funds, resources, opportunities and ideas – bringing new geomedia, and new imaginaries of hope (or perhaps fear), into existence.

Keynote Speakers:

  • Caren Kaplan – University of California at Davis, USA
  • Nanna Verhoeff – Utrecht University, Netherlands

Suggested paper topics include, but are not limited to:

  • Politics, philosophy and ethics of going off grid
  • Grid as Network, Grid as Default (Geomedia and Infrastructure)
  • Physical Geography/Relational Geography
  • Inhabiting Digital Geographies (VR, hybrid spaces)
  • Geomedia in the Global South
  • Urban and Rural Geomedia
  • The ‘geo’ in Geomedia, the ‘media’ in Geomedia
  • Governing Geomedia (smart city, sensor media, infrastructures, surveillance & countersurveillance)
  • Geomedia Activism
  • Digital detox, rationing, quarantine and isolation
  • Geomedia Histories

Geomedia 2021 welcomes proposals for individual papers as well as thematic panels in English.

Individual paper proposals: The author submits an abstract of 200–250 words. Accepted papers are grouped by the organizers into sessions of 5 papers according to thematic area.

Thematic panel proposals: The chair of the panel submits a proposal consisting of 4–5 individual paper abstracts (200-250 words) along with a general panel presentation of 200–250 words.

Conference timeline:

  • October 31st 2020: Submission system opens
  • January 7th 2021: Deadline for thematic panel and individual paper proposals
  • January 25th 2021: Notes of acceptance and registration opens
  • March 15th 2021: Last day of registration

Conference website:

Information about registration, conference programme, venue, social events and practical arrangements will be posted continuously on the conference website starting September 1st:
www.geomediastudies.com.

Contact: You can reach us at info@geomediastudies.com.

Organizers and venue:

Geomedia 2021 is hosted by the Graduate School “Locating Media” and the CRC “Media of Cooperation” at the Department of Media Research, Siegen University, Siegen. The venue is situated east of Cologne in downtown Siegen, a lovely, off-the-beaten path industrial hub with a thriving university of over 20,000 students. The Locating Media Graduate School (2012-2021) is a German Research Foundation-funded interdisciplinary programme that researches historical and current media practices ‘in motion’ and ‘in situ’ and engages scholars with interests in locational and situational analyses and the development of new methods for the analysis and design of mobile digital media.

Veranstaltungsort

Universität Siegen
Mo. 28. Juni 2021 - Di. 29. Juni 2021
Oral History Workshop (II)
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Oral History Workshop (II)
Montag, 28. - 29. Juni 2021
The workshop will take place either on the 28th, on the 29th or on both days. More information to follow.
Mi. 07. Juli 2021
Workshop - "Becoming Digital“
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Workshop – „Becoming Digital“
07. Juli 2021
More information to follow.
Do. 08. Juli 2021 - Fr. 09. Juli 2021
Conference - "Digital Matters“
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Internationale Tagung – „Digital Matters“
Donnerstag, 08. - 09. Juli 2021
More information to follow.

Vergangene Veranstaltungen

Mi. 08. Juli 2020, 12:00-14:00 Uhr
HYT Workshop – Career Networking and Connections
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08. Juli 2020, 12:00-14:00 Uhr

Soft Skill-Workshop organized by House of Young Talents

Di. 07. Juli 2020, 11:30-13:00 Uhr
Research Tech Lab - ”Writing in Latex” with David Amend (hands-on session)
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07. Juli 2020, 11:30-13:00 Uhr

Veranstaltungsort

Universität Siegen
Campus Herrengarten
AH-A 217/18
Di. 23. Juni 2020, 11:30-13:00 Uhr
PhDs Self-Care: Work-Life Balance with Michaela Klucken
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23. Juni 2020, 11:30-13:00 Uhr
with Michaela Klucken

Veranstaltungsort

Universität Siegen
Campus Herrengarten
AH-A 210/11
Mi. 17. Juni 2020, 15:00-16:00 Uhr
MGK-Kolloquium
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17. Juni 2020, 15:00-16:00 Uhr

Präsentation: Manuel Müller

Aufgrund der Einschränkungen durch die COVID-19 Pandemie wird das Kolloquium bis auf weiteres Online durchgeführt. Für weitere Informationen oder zur Anmeldung kontaktieren sie bitte Tobias Conradi.

Mi. 17. Juni 2020, 17:00-18:00 Uhr
SFB-Forschungsforum – Axel Volmar: Finding stories for the history of visual communications. Online talk and discussion of work-in-progress
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17. Juni 2020, 17:00-18:00 Uhr
Videochats and video conferencing tools have recently faced, not least due to corona-inflicted measures of social distancing, a massive boom in both personal and professional life. Videochats seem to enable ad-hoc remote-work and distance-teaching solutions as well as online leisure activities from yoga courses, choir practice, and drinks with friends. However, visual communications technologies, as the tools are more generally referred to, as well as the stories of their historical development, form a strangely understudied topic in media studies. Committed to closing this gap, Axel will present an outline for a monograph on the history of videotelephony and its impact for the formation of remote publics and video-supported forms of cooperation. Taking Thomas Haigh’s working paper, „Finding a Story for the History of Computing“ (CRC Working Paper Series, No. 3, July 2018) as a model, the outline will serve as a basis for exploring and discussing possible angles or “stories” that could make the history of visual communications and cooperation an interesting read, theoretically relevant and instructive for understanding our present situation.
Mi. 10. Juni 2020, 15:00-16:00 Uhr
MGK-Kolloquium
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10. Juni 2020, 15:00-16:00 Uhr

Präsentation: Hendrik Bender

Aufgrund der Einschränkungen durch die COVID-19 Pandemie wird das Kolloquium bis auf weiteres Online durchgeführt. Für weitere Informationen oder zur Anmeldung kontaktieren sie bitte Tobias Conradi.

Di. 09. Juni 2020, 11:30-13:00 Uhr
Research Tech Lab - “Ethnography as a mindset" with Cora Bender
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09. Juni 2020, 11:30-13:00 Uhr

Veranstaltungsort

Universität Siegen
Campus Herrengarten
AH-A 217/18
Do. 28. Mai 2020, 14:00-18:00 Uhr
Blicklabor 1 – Online Diskussion – ‚Identifizieren‘ im (Sprach)spiel der Praxis: Unterscheidungen, Bündelungen, Verwandtschaften an Beispielen aus SFB-Teilprojekten
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28. Mai 2020, 14:00-18:00 Uhr

Aufgrund der Einschränkungen wegen der COVID-19 Pandemie findet das Blicklabor in Form einer Online-Diskussion Donnerstag, 28. Mai, von 17 bis 18 Uhr statt. Die Materialien (audiovisuelle und schriftliche) um die es gehen wird, stehen am Vortag online bereit.

Das Teilprojekt B05 Frühe Kindheit und Smartphone führt in der zweiten Förderphase des SFB Medien der Kooperation eine Serie von Blicklaboratorien in gestaffelten Öffentlichkeiten durch. Unter „Blicklabor“ verstehen wir ein kooperatives Format: Gemeinsames Sichten, Besprechen und Schreiben, Ordnungsversuche am Material und der Wechsel von Perspektiven und Medien machen das Blicklabor zu einem Ort experimenteller Datenpraktiken, die im Forschungsprozess selbst situiert und entsprechend fragil sind.

Blicklabor 1 startet als SFB-interne Forschungskooperation zu situierten Medienpraktiken des ‚Identifizierens‘ und wirft die Frage auf: Wie ist Identifizieren wann und wo was? So stehen z.B. Medienpraktiken des Identifizierens in der frühen Kindheit in Zusammenhängen von zeigen, teilen und erinnern und dem von Reckwitz (2017) prognostizierten „digitalen Subjekt“. Was passiert, wenn wir nach Praktiken des Identifizierens in ganz unterschiedlichen Feldern und Kontexten (vgl. „Sprachspiele“ nach Wittgenstein) fragen?

Willkommen sind Beobachtungsperspektiven und Materialien zum Identifizieren aus den SFB-Teilprojekten, um die Analyse von (Medien) Praktiken in unseren jeweiligen Forschungsfeldern aneinander zu schärfen. Wir laden interessierte Forscher*innen herzlich zur Teilnahme daran ein.

 

Verantwortlich: Bina E. Mohn und Jutta Wiesemann

Anmeldung und Absprache zu Beispielen/Materialien bitte bis 26.05.2020 an: bina.mohn@uni-siegen.de

Veranstaltungsort

Universität Siegen
Campus Herrengarten
AH-A 217/18
Mi. 27. Mai 2020, 17:00-18:00 Uhr
Media Practice Theory – Online Discussion – Florian Sprenger (Ruhr-Universität Bochum): „Virtual Environments - Locating Autonomous Cars“
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27. Mai 2020, 17:00-18:00 Uhr

Due to the restrictions because of the COVID-19 pandemic, the lecture will be held asynchronous online from Tuesday 26th May, 5.00 pm (CET). We will meet with Florian Sprenger for an online-discussion Wednesday 27th April, 5.00 pm (CET).

Lecture by Florian Sprenger: "Virtual Environments - Locating Autonomous Cars"

Using the example of autonomous vehicles, I would like to show that their autonomous behavior cannot be explained by the algorithmic transformation of inputs into outputs, but requires a concept that focuses on their temporality and mediality in order to explain their adaptability to an unpredictable environment. By virtualizing their surroundings, they localize themselves. Therefore, it is necessary to analyze more precisely how these environments are produced by technical methods of combining sensor data and filter algorithms. These methods produce the possibilities of alternatives, which underlie micro-decisions—in opposition to algorithms that are invariably determined.

Di. 26. Mai 2020, 17:00-18:00 Uhr
Media Practice Theory – Lecture – Florian Sprenger (Ruhr-Universität Bochum): „Virtual Environments - Locating Autonomous Cars“
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26. Mai 2020, 17:00-18:00 Uhr

Due to the restrictions because of the COVID-19 pandemic, the lecture will be held asynchronous online from Tuesday 26th May, 5.00 pm (CET). We will meet with Florian Sprenger for an online-discussion Wednesday 27th April, 5.00 pm (CET).

Lecture by Florian Sprenger: "Virtual Environments - Locating Autonomous Cars"

Using the example of autonomous vehicles, I would like to show that their autonomous behavior cannot be explained by the algorithmic transformation of inputs into outputs, but requires a concept that focuses on their temporality and mediality in order to explain their adaptability to an unpredictable environment. By virtualizing their surroundings, they localize themselves. Therefore, it is necessary to analyze more precisely how these environments are produced by technical methods of combining sensor data and filter algorithms. These methods produce the possibilities of alternatives, which underlie micro-decisions—in opposition to algorithms that are invariably determined.

Veranstaltungsort

Universität Siegen
Campus Herrengarten
AH-A 217/18
Mi. 13. Mai 2020, 15:00-16:00 Uhr
MGK-Kolloquium
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13. Mai 2020, 15:00-16:00 Uhr

Präsentation: Tim Moritz Hector

Aufgrund der Einschränkungen durch die COVID-19 Pandemie wird das Kolloquium bis auf weiteres Online durchgeführt. Für weitere Informationen oder zur Anmeldung kontaktieren sie bitte Tobias Conradi.

Di. 12. Mai 2020, 11:30-13:00 Uhr
PhDs Self-Care: Mindfulness Exercises
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12. Mai 2020, 11:30-13:00 Uhr
with Ute Klinner-Krebs

Veranstaltungsort

Universität Siegen
Campus Herrengarten
AH-A 210/11

Ältere Veranstaltungen finden Sie im Archiv!