SFB 1187 ›Medien der Kooperation‹ an der Universität Siegen

B05 - (Frühe) Kindheit und Smartphone. Familiäre Interaktionsordnung, Lernprozesse und Kooperation

 

Mit der Untersuchung der Sinnespraktiken in digitalen Kindheiten leistet das Projekt einen grundlegenden Beitrag zum Verständnis der kooperativen Verfasstheit des menschlichen und technischen Sensoriums.

 


 

 

Zusammenfassung

Medienpraktiken bringen die Modi hervor, durch die die Welt in digitalen Kindheiten erfahrbar und verständlich wird und verbinden zugleich den Familienalltag mit gesellschaftlichen Digitalisierungsprozessen. Dies ist das Gesamtfazit der ersten beiden Phasen der Untersuchung medialisierter Formen alltäglicher familialer Interaktionen mit Kindern von null bis sechs Jahren. In dem Maße, in dem Möglichkeiten medialer Interaktion umfassender und selbstverständlich werden, entsteht dabei ein Paradox: Die „Akzente der Wirklichkeit“ (Schütz 1971) verschieben sich zwischen digital-medialer und ko-präsenter Interaktion. Während in der ersten Förderphase das Smartphone der frühen Kindheit als kooperativ erarbeitete Kooperationsbedingung im Familienalltag untersucht wurde, standen in der zweiten Förderphase Lernpraktiken im Fokus, die sich in Situationen mit Erwachsenen, Kindern und digitalen Medien entfalten. Die Beobachtungen und Analysen der Produktion und Evaluation von Familienfilmen, Selfies und Fotos haben virtuelle Welten als alltägliche familiale Orte und das Smartphone als Speicher von Erinnerungsdaten konturiert. Es wird deutlich wie Medienpraktiken den familial-biographischen Erlebniszusammenhang erweitern und verändern. Am Beispiel von Videointeraktionen zeigt das Projekt, wie neue Formen des In-Kontakt-Seins entstehen, ohne Dinge und Körper zu berühren. Die Grenzen von digital und analog, von berühren und berührt werden, verschieben und transformieren sich im Alltag von Kindern. Dies zeigt sich in unseren als Blicklabor konzipierten Publikation und Ausstellung „Berührung neu erfinden“, in der Berührung in digitalen Räumen als innovative und kooperative Sinnespraktiken (audio-)visuell arrangierend zur Darstellung gebracht wird.


Daran anschließend vertieft das Projekt die Analyse von Sinnes- und sensorischen Praktiken in der dritten Förderphase. Im Fokus steht die Frage nach der kooperativen Verfasstheit des menschlichen und technischen Sensoriums im Kontext der familiären und alltäglichen Interaktion mit digitalen Medien. Das Projekt setzt die kamera-ethnographische Langzeitstudie zu digitalen Medienpraktiken der frühen Kindheit fort und richtet den Forschungsschwerpunkt auf Sinnespraktiken. Es fragt, wie einerseits körperlich-analoge von digitalen Sinnespraktiken unterschieden werden und wie andererseits diese „Arten der Welterzeugung“ (Ways of Worldmaking, Goodman 1978) ineinanderwirken und neue Formen sinnlicher Erfahrung hervorbringen. Dazu führt das Teilprojekt zirkulär und kontrastiv angelegte Feldforschungsphasen in informellen (Familie, Peers) und formellen (Bildungsinstitutionen) Settings durch und nutzt gesicherte Familienkontakte und aufgebaute Kontakte zu Grundschulen und Kitas. Ausgehend von der Beobachtung temporärer Grenzverschiebungen zwischen analog/digital aber auch lebendig/nicht lebendig in den Medienpraktiken junger Kinder stehen diesmal auch digitale (Lern-)Spiele im Zentrum der geplanten Beobachtungen. Das Projekt entwickelt einen experimentierenden arrangierenden Forschungungsstil an audiovisuellen Materialien weiter, um neue Wege zu erproben, Praktiken aus der Anschauung heraus zu untersuchen. Damit eröffnet das Projekt einen innovativen methodologischen Zugang zum Situativen als einem dichten Handlungszusammenhang, bestehend aus sich wechselseitig bedingenden (Sinnes-)Praktiken.

 

Im Fokus des Projekts steht die Frage nach der kooperativen Verfasstheit des menschlichen und technischen Sensoriums im Kontext der familiären und alltäglichen Interaktion von Kindern und digitalen Medien.

Das Projekt richtet den Forschungsschwerpunkt auf Sinnespraktiken, und fragt, wie diese sich beispielsweise beim Spielen am Smartphone, beim Anschauen von Familienvideos auf dem Tablet (Bild 1) oder beim sich Verabschieden von der Großmutter im Videotelefonat per Fernkuss (Bild 2) in ihrer analog-digitalen Verwobenheit und Alltäglichkeit zeigen.

 

Videostandbild aus „Ich“ mit Nauka (© Astrid Vogelpohl)
Bild 1: Videostandbild aus „Ich“ mit Nauka
(© Astrid Vogelpohl)

Videostandbild aus „Fuß“ mit Carl (© Bina E. Mohn)
Bild 2: Videostandbild aus „Fuß“ mit Carl
(© Bina E. Mohn)

Im Zentrum des methodischen Zugangs steht die Kamera-Ethnographie, die systematische Zugänge zu den digital-analogen, sinnlichen und sensorischen Phänomenen ermöglicht. Kamera-Ethnographie erweitert partizipatives ethnographisches Forschen um einen forschungsreflexiven Kooperationsbegriff, der Kooperation und (inter-) disziplinäre Positionierung kombiniert.

Das Projekt erprobt unterschiedliche visuelle Forschungsformate, die auf die Situiertheit von Praktiken verweisen und arrangierendes Forschen ermöglichen. So wurde das Forschungstool Wordless Language Game, ein nach Praktiken und Medien sortiertes interaktives Videoarchiv (Bild 3), entwickelt, und ein interaktives, nonlineares Filmprojekt mit der Video-Authoring Software Korsakow (Bild 4) erstellt.

Das zunehmende Alter der beteiligten Kinder legt aktuell außerdem eine multi-methodische Vorgehensweise nahe, die auch Interviews, Zeichnungen oder Erkundungen von digitalen Umgebungen einbezieht, und so die Erfahrungen von Kindern als Expert*innen ihrer Lebensrealität in den Forschungsmethoden verstärkt berücksichtigt.

 

Screenshot Wordless Language Game
Bild 3: Screenshot aus dem Wordless Language Game
(© Bina E. Mohn, Pip Hare, Astrid Vogelpohl)

Bild 4: Screenshot Korsakow-Projekt „Showing doing being Nauka“
Bild 4: Screenshot aus dem Korsakow-Projekt
„Showing doing being Nauka“
(© Astrid Vogelpohl)


Seit 2016 untersucht die Langzeitstudie wie Kinder (3-10 J.) in Familien ‚analog-digitale‘ Welten als natürliche immer schon ‚hybride’ hervorbringen. Dies beobachten wir in alltäglichen Situationen wie beispielsweise beim Einschlafen (Bild 5) und bei der digital vermittelten Wahrnehmung von Welt (Bild 6).

Ab 2024 erschließt das Projekt schulische und außerschulische Einrichtungen sowie Kindergärten als neue Forschungsorte.

Die Ergebnisse der bis dahin 12-jährigen Langzeitstudie werden in einer multimedialen Publikation veröffentlicht und auf einer abschließenden Ausstellung mit Videoinstallationen präsentiert.

 

Videostandbild aus „Gesicht“ mit Levi © Pip Hare)
Bild 5: Videostandbild aus „Gesicht“ mit Levi
(© Pip Hare)

Videostandbild aus „Himmel“ mit Nauka (© Astrid Vogelpohl)
Bild 6: Videostandbild aus „Himmel“ mit Nauka
(© Astrid Vogelpohl)

 

➔ Hier geht es zum Projektarchiv 2020–2023

 

Publikationen

Aktuell

Berührung neu erfinden. Sinnespraktiken in digitalen Kindheiten. Ein Blicklabor an 10 kamera-ethnographischen Szenen
Reinventing Touch.
Sensory Practices in Digital Childhoods. Diverse perspectives encounter 10 camera ethnographic scenes

Was wird aus dem Berühren beim Zusammensein in digitalen Räumen? Die vorliegende Publikation befragt das Klischee der Berührungsarmut in der digitalen Kindheit anhand unterschiedlicher Perspektiven und Ansätze. Dabei werden Sinnespraktiken in der frühen Kindheit als Medienpraktiken beschrieben, in denen Haut und Displays, Augen und Ohren synergetisch zusammenwirken und zu sensorischen Ereignissen werden. Im Zentrum der Publikation stehen 10 kurze Filme zum Berühren. In der Kombination von Texten und Filmen werden Zusammenhänge von Körperlichkeit, Materialität, Leiblichkeit und Virtualität in digitalen Kindheiten erkundet. (c) LIT Verlag Berlin-Münster-Wien-Zürich-London.

Mohn, B. E., Wiesemann, J., Hare, P., Vogelpohl, A. (Hrsg.). 2023. Berührung neu erfinden: Sinnespraktiken in digitalen Kindheiten. Ein Blicklabor an 10 kamera-ethnographischen Szenen | Reinventing Touch: Sensory Practices in Digital Childhoods. Diverse perspectives encounter 10 camera ethnographic scenes. Reihe: Camera Ethnography. Berlin, Münster, Wien, Zürich, London: LIT. ISBN: 978-3-643-25034-6. 

 

2023

Hare, Pip. 2023. „Feeling touched while doing camera ethnographic research“. In Berührung neu erfinden. Sinnespraktiken in digitalen Kindheiten. Ein Blicklabor an 10 kamera-ethnographischen Szenen | Reinventing Touch. Sensory Practices in Digital Childhoods. Diverse perspectives encounter 10 camera ethnographic scenes., herausgegeben von Bina Elisabeth Mohn, Jutta Wiesemann, Pip Hare, und Astrid Vogelpohl, 215-25. Berlin, Münster, Wien, Zürich, London: LIT.
Hare, Pip. 2023. „Sich berührt fühlen beim kamera-ethnographischen Forschen“. In Berührung neu erfinden. Sinnespraktiken in digitalen Kindheiten. Ein Blicklabor an 10 kamera-ethnographischen Szenen | Reinventing Touch. Sensory Practices in Digital Childhoods. Diverse perspectives encounter 10 camera ethnographic scenes., 97-107. Berlin, Münster, Wien, Zürich, London: LIT.
Mohn, Bina Elisabeth. 2023. „Touch in view“. In Berührung neu erfinden. Sinnespraktiken in digitalen Kindheiten. Ein Blicklabor an 10 kamera-ethnographischen Szenen | Reinventing Touch. Sensory Practices in Digital Childhoods. Diverse perspectives encounter 10 camera ethnographic scenes., herausgegeben von Bina Elisabeth Mohn, Jutta Wiesemann, Pip Hare, und Astrid Vogelpohl. Berlin, Münster, Wien, Zürich, London: LIT.
Mohn, Bina Elisabeth. 2023. „Berührung im Blick“. In Berührung neu erfinden. Sinnespraktiken in digitalen Kindheiten. Ein Blicklabor an 10 kamera-ethnographischen Szenen | Reinventing Touch. Sensory Practices in Digital Childhoods. Diverse perspectives encounter 10 camera ethnographic scenes., 17-26. Berlin, Münster, Wien, Zürich, London: LIT.
Mohn, Bina Elisabeth. 2023. Kamera-Ethnographie. Ethnographische Forschung im Modus des Zeigens. Programmatik und Praxis. Bielefeld: transcript. ISBN: 978-3-8376-3531-7. https://www.transcript-verlag.de/978-3-8376-3531-7/kamera-ethnographie/?c=311000174.
Mohn, Bina Elisabeth, Jutta Wiesemann, Pip Hare, und Astrid Vogelpohl, Hrsg. 2023. Berührung neu erfinden. Sinnespraktiken in digitalen Kindheiten. Ein Blicklabor an 10 kamera-ethnographischen Szenen| Reinventing Touch. Sensory Practices in Digital Childhoods. Diverse perspectives encounter 10 camera ethnographic scenes.. Berlin, Münster, Wien, Zürich, London: LIT.
Vogelpohl, Astrid. 2023. „This is me. Getting in touch with oneself and time with media“. In Berührung neu erfinden. Sinnespraktiken in digitalen Kindheiten. Ein Blicklabor an 10 kamera-ethnographischen Szenen | Reinventing Touch. Sensory Practices in Digital Childhoods. Diverse perspectives encounter 10 camera ethnographic scenes., herausgegeben von Bina Elisabeth Mohn, Jutta Wiesemann, Pip Hare, und Astrid Vogelpohl. Berlin, Münster, Wien, Zürich, London: LIT.
Vogelpohl, Astrid, und Hoa Mai Trần. 2023. „Das bin ich. Medial vermittelt in Berührung mit sich und der Zeit treten“. In Berührung neu erfinden. Sinnespraktiken in digitalen Kindheiten. Ein Blicklabor an 10 kamera-ethnographischen Szenen | Reinventing Touch. Sensory Practices in Digital Childhoods. Diverse perspectives encounter 10 camera ethnographic scenes., 79-87. Berlin, Münster, Wien, Zürich, London: LIT.
Wiesemann, Jutta. 2023. „Reinventing touch. Introductory remarks“. In Berührung neu erfinden. Sinnespraktiken in digitalen Kindheiten. Ein Blicklabor an 10 kamera-ethnographischen Szenen | Reinventing Touch. Sensory Practices in Digital Childhoods. Diverse perspectives encounter 10 camera ethnographic scenes., herausgegeben von Bina Elisabeth Mohn, Jutta Wiesemann, Pip Hare, und Astrid Vogelpohl. Berlin, Münster, Wien, Zürich, London: LIT.
Wiesemann, Jutta. 2023. „Berührung als kooperative Praxis“. In Berührung neu erfinden. Sinnespraktiken in digitalen Kindheiten. Ein Blicklabor an 10 kamera-ethnographischen Szenen | Reinventing Touch. Sensory Practices in Digital Childhoods. Diverse perspectives encounter 10 camera ethnographic scenes., 9-16. Berlin, Münster, Wien, Zürich, London: LIT.

2022

Bennewitz, H. & Wiesemann. 2022. „Das Runde kommt in das Eckige?! Zur Körperlichkeit von Sitzkreisen und Video-Meetings“. In Teilhabe und Ausschluss von Kindern in der Gesellschaft. Perspektiven der Kindheitsforschung, Grundschulpädagogik und Lehrer:innenbildung, herausgegeben von I. Naumann & J. Storck-Odabasi, 138-50. Weinheim und Basel: Beltz Juventa. ISBN: 978-3-7799-6742-2.
Griesecke, Birgit, und Werner Kogge. 2022. „Mit Wittgenstein Arbeiten: Ein Methoden Manual“. Working Paper Series Media of Cooperation 24.
Mohn, Bina Elisabeth. 2022. „Camera Ethnography. Learning to see something ‘as something’ and maybe ‘as something else’ as well“. In Camera Work in Trading Zones. An Epistemological Journey Between Art and Ethnography, herausgegeben von Jürgen Krusche und Barbara Preisig, 34-49. Zürich: Institute for Contemporary Art Research IFCAR, Zürich University of the Arts. https://doi.org/10.5281/zenodo.5734214.
Mohn, Bina Elisabeth. 2022. „Zeigende Ethnographie – Kamera-Ethnographie“. In Handbuch soziologische Ethnographie, herausgegeben von Angelika Poferl und Norbert Schröer, 575-91. Wiesbaden: Springer VS. https://doi.org/10.1007/978-3-658-26405-5_37.
Wiesemann, Jutta. 2022. „Rezension: Handbuch von Rita Braches-Chyrek, Charlotte Röhner, Jo Moran Ellis und Heinz Sünker (2022) Kindheit, Technik und das Digitale“. Zeitschrift für Soziologie der Erziehung und Sozialisation 2: 201-6. https://doi.org/10.3262/ZSE2202201.

2021

Mohn, Bina Elisabeth. 2021. „Kamera-Ethnographie. Schauen, Sehen und Wissen filmisch gestalten“. In Handbuch Filmsoziologie, herausgegeben von Alexander Geimer, Carsten Heinze, und Rainer Winter, 591-611. Wiesbaden: Springer VS. https://doi.org/10.1007/978-3-658-10947-9_69-2.
Wiesemann, Jutta. 2021. „Medienpraktiken der frühen Kindheit. Der familiäre Alltag des Smartphones“. ZSE Zeitschrift für Soziologie der Erziehung und Sozialisation, 2021. 10.3262/ZSE2103264.

2020

Eisenmann, Clemens. 2020. „Technosoziale Intimität. Videotelefonie im familiären Alltag mit Kindern“. In Digitale Kindheiten, herausgegeben von Jutta Wiesemann, Clemens Eisenmann, Inka Fürtig, Jochen Lange, und Bina Elisabeth Mohn. Media of Cooperation. Wiesbaden: Springer VS. https://doi.org/10.1007/978-3-658-31725-6_5 .
Flügel, Alexandra, Detlef Pech, und Jutta Wiesemann. 2020. „ Kinder am außerschulischen Lernort“. In Orte und Räume der Generationenvermittlung. Zur Praxis außerschulischen Lernens von Kindern., herausgegeben von Jutta Wiesemann, Alexandra Flügel, Swanntje Brill, und Irina Landrock. Bad Heilbrunn: Klinkhardt.
Hare, Pip. 2020. „Bilder hier und dort. Affektive und ethische Dimensionen meiner Forschung mit Kindern und Kameras“. In Digitale Kindheiten, herausgegeben von Jutta Wiesemann, Clemens Eisenmann, Inka Fürtig, und Jochen und Mohn Lange. Wiesbaden: Springer VS. https://doi.org/10.1007/978-3-658-31725-6_5 .
Inka, Fürtig. 2020. „Doing media while doing family. Die Ordnung medialer Praktiken im Familienalltag“. In Digitale Kindheiten, herausgegeben von Jutta Wiesemann, Clemens Eisenmann, Inka Fürtig, Jochen Lange, und Bina Elisabeth Mohn. Wiesbaden: Springer VS. https://doi.org/10.1007/978-3-658-31725-6_7.
Lange, Jochen. 2020. „Die Materialisierung des ‚Kindlichen‘? Zu den Entwicklungspraktiken in der Bildungswirtschaft“. In Materialitäten der Kindheit. Körper, Räume, Dinge, herausgegeben von Sabine Bollig, Lars Alberth, und Larissa Schindler. Bd. 20. Kinder, Kindheiten, Kindheitsforschung. Wiesbaden: Springer VS Verlag für Sozialwissenschaften. https://doi.org/10.1007/978-3-658-25532-9_9 .
Lange, Jochen. 2020. „Die Aufladung der Dinge. Eine digitale Analogie“. In Digitale Kindheiten, herausgegeben von Jutta Wiesemann, Clemens Eisenmann, Inka Fürtig, Jochen Lange, und Bina Elisabeth Mohn. Wiesbaden: Springer VS. https://doi.org/10.1007/978-3-658-31725-6_3 .
Mohn, Bina E. 2020. „Unterscheiden, verbinden und teilen. Zur Resonanz und Differenz (digitaler) Medienpraktiken in der frühen Kindheit und beim Forschen“. In Digitale Kindheiten, herausgegeben von Jutta Wiesemann, Clemens Eisenmann, Inka Fürtig, Jochen Lange, und Bina Elisabeth Mohn. Wiesbaden: Springer VS. https://doi.org/10.1007/978-3-658-31725-6_9.
Vogelpohl, Astrid. 2020. „‚Willst du mit gucken?‘ Intervenieren, arrangieren, etwas sichtbar machen“. In Digitale Kindheiten, herausgegeben von Jutta Wiesemann, Clemens Eisenmann, Inka Fürtig, Jochen Lange, und Bina Elisabeth Mohn. Wiesbaden: Springer VS. https://doi.org/10.1007/978-3-658-31725-6_5.
Wiesemann, Jutta, Clemens Eisenmann, Inka Fürtig, Jochen Lange, und Bina Mohn. 2020. „Digitale Kindheiten. Kinder – Familien – Medien“. In Digitale Kindheiten, herausgegeben von Jutta Wiesemann, Clemens Eisenmann, Inka Fürtig, Jochen Lange, und Bina Mohn, 1-16. Wiesbaden: Springer. https://doi.org/10.1007/978-3-658-31725-6_1.
Wiesemann, Jutta, Clemens Eisenmann, Inka Fürtig, Jochen Lange, und Bina Mohn, Hrsg. 2020. Digitale Kindheiten. Media of Cooperation. Wiesbaden: Springer VS. https://doi.org/10.1007/978-3-658-31725-6.
Wiesemann, Jutta, Alexandra Flügel, Swanntje Brill, und Irina Landrock. 2020. Orte und Räume der Generationenvermittlung. Zur Praxis außerschulischen Lernens von Kindern.. Bad Heilbrunn: Klinkhardt.

2019

Eisenmann, Clemens, Jan Peter, und Erik Wittbusch. 2019. „Ethnomethodological Media Ethnography: Exploring Everyday Digital Practices in Families with Young Children“. Media in Action: An Interdisciplinary Journal on Cooperative Media, 2019. https://www001.zimt.uni-siegen.de/ojs/index.php/mia/article/view/50.
Mohn, Bina, Pip Hare, Astrid Vogelpohl, und Jutta Wiesemann. 2019. „Cooperation and Difference. Camera Ethnography in the Research Project ’Early Childhood and Smartphone’“. Media in Action: An Interdisciplinary Journal on Cooperative Media, 2019. https://www001.zimt.uni-siegen.de/ojs/index.php/mia/article/view/51.
Mohn, Bina, Pip Hare, Astrid Vogelpohl, und Jutta Wiesemann. 2019. Face to Face – Face to Screen. Frühe Kindheit und Medien / Early Childhood and Media. 24 kamera-ethnographische Miniaturen / 24 camera ethnographic miniatures. Berlin, Münster, Wien, Zürich, London: LIT.

2018

Mohn, Bina Elisabeth, Pip Hare, Astrid Vogelpohl, und Jutta Wiesemann. 2018. „‚Das bist Du!‘ Frühe Kindheit digital“. Ausstellung. Siegerlandmuseum, Siegen.
Wiesemann, Jutta, und Klaus Amann. 2018. „Co-operation is a feature of sociality, not an attribute of people“. Media in Action: An Interdisciplinary Journal on Cooperative Media 1 (3): 203-16. http://dx.doi.org/10.25819/ubsi/8288.
Wiesemann, Jutta, und Inka Fürtig. 2018. „Kindheit zwischen Smartphone und pädagogischem Schulalltag“. In Institutionalisierungen von Kindheit. Childhood studies zwischen Soziologie und Erziehungswissenschaft., herausgegeben von Tanja Betz et. al., 196-212. „Kindheiten – Neue Folge“. Weinheim/München: Beltz Juventa.

2017

Fürtig, Inka, und Tanja Betz. 2017. „Bericht über die gemeinsame Jahrestagung ‚Materialitäten der Kindheit: Körper – Räume – Dinge‘ der DGS-Sektionen Soziologie der Kindheit und Soziologie des Körpers und des Sports“. In , 47:220-23. 2. Trier: Universität Trier.

2016

Lange, Jochen. 2016. „Medienkompetenzvermittlung in der Grundschule“. In Mediales Lernen. Beispiele für eine inklusive Mediendidaktik, herausgegeben von Markus Peschel, 7:105-14. Dimensionen des Sachunterrichts – Kinder. Sachen. Welten. Baltmannsweiler: Schneider Verlag Hohengehren.

2015

Wiesemann, Jutta. 2015. „Lernen ist eine soziale praktische Tätigkeit von Kindern“. In Lernprozessbegleitung und adaptive Lerngelegenheiten im Unterricht der Grundschule, herausgegeben von K. Liebers, B. Landwehr, A. Marquardt, und K. Schlotter, 33-46. 1. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften. https://doi.org/10.1007/978-3-658-11346-9_3.
Wiesemann, Jutta, Clemens Eisenmann, und Inka Fürtig. 2015. „Medienpraxis in der (frühen) Kindheit. Ethnografische Exploration des familiären Smartphonegebrauchs“. merzWissenschaft 59 (6): 39-47. https://www.fachportal-paedagogik.de/literatur/vollanzeige.html?FId=1100339#vollanzeige.
Wiesemann, Jutta, und Jochen Lange. 2015. „Schülerhandeln und die Dinge des Lernens. Zum Verhältnis von Sinn und Objektgebrauch“. In Bildungspraktiken. Körper – Räume – Artefakte, herausgegeben von H. Kalthoff, T. Alkemeyer, und M. Rieger-Ladich, 261-82. Weilerswist: Velbrück. https://doi.org/10.5771/9783845277349-261.