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Aufwachsen mit dem Smartphone
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Aufwachsen mit dem Smartphone

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WissenschaftlerInnen des SFB-Teilprojekts B05 untersuchen, wie sich Smartphones auf Lernprozesse und die Sozialisation von Kindern auswirken.

Details: http://www.uni-siegen.de/start/news/forschungsnews/782524.html

 

Moderne Medientechnik im Atlasgebirge
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Moderne Medientechnik im Atlasgebirge

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ForscherInnen des SFB-Teilprojekts B04 haben in Marokko ein Medienzentrum eröffnet. Sie möchten untersuchen, wie die Menschen im Hohen Atlasgebirge moderne Technik nutzen und diese in ihren Alltag integrieren.

Details: http://www.uni-siegen.de/start/news/forschungsnews/779233.html

 

Neues Lernen mit Medien
20 Lehramtsstudierende vertieften sich im Workshop „Neues Lernen mit Medien statt Lernen mit neuen...
Neues Lernen mit Medien

20 Lehramtsstudierende vertieften sich im Workshop „Neues Lernen mit Medien statt Lernen mit neuen Medien“ in den Umgang mit digitalen Medien im Unterricht. In dem Workshop, der unter dem Kompetenz Bereich III: „Soziale Kompetenz – gemeinsam gestalten“ des Zentrums für Lehrerbildung und Bildungsforschung, in Kooperation mit dem Siegener DFG-Sonderforschungsbereich „Medien der Kooperation“ und der OASE Lernwerkstatt der Fakultät II stattfand, arbeiteten die Studierenden zusammen mit Guido Brombach, Bildungsreferent für „Computer und Medien“ des DGB Bildungswerks. Brombach arbeitet seit dem Jahr 2000 im Bereich der Digitalen Kommunikation, Lernen und Medien des DGB Bildungswerkes. Ziel des Tages-Workshops war es, digitale Medien in Lernprozesse einzubinden, die die Pädagogik der Lehrerschaft beeinflussen oder sogar verändern können. Im Zentrum standen – ganz nach der Empfehlung der OECD – Übungen und Arbeiten rund um die sogenannten vier „K’s“: Kreativität, kritisches Denken, Kommunikation, Kollaboration.

Sabrina Fröhlich

Kulturrelativismus und Aufklärung
Eine Debatte über den Umgang mit Fremdem Aus Anlass eines ethnologiekritischen...
Kulturrelativismus und Aufklärung

Eine Debatte über den Umgang mit Fremdem

Aus Anlass eines ethnologiekritischen Artikels in der Süddeutschen Zeitung, der der Ethnologie eine unheilbringende und gefährliche Verklärung barbarischer Verhaltensweisen vorwirft, greift dieser Blog die für die Ethnologie grundlegende Frage nach dem Umgang mit Fremdem und dem Verhältnis von Kulturrelativismus und Aufklärung auf.

Dem Vorwurf des Kulturrelativismus stellt sich an anderer Stelle häufig der Vorwurf des Ethnozentrismus zur Seite. Hierbei die traditionelle Selbstkritik und Selbsterkenntnis der Ethnologie aufgegriffen und dafür genutzt, der Ethnologie als kolonialistische und rassistische Wissenschaft jegliche Legitimation abzusprechen, Aussagen über außereuropäische Kulturen zu machen – sowohl in der Vergangenheit als auch heute. Auch wenn dieser Vorwurf besonders häufig und heftig die Ethnologie trifft, wird er zugleich auch auf andere Wissenschaften, die sich mit dem kulturell Fremden oder anderen Weltregionen beschäftigen, erweitert – etwa die Islam- und Orientwissenschaft oder die Afrikanistik.

Dieser widersprüchliche Doppelvorwurf reduziert die Beschäftigung mit anderen Gesellschaften, Denkformen und Kosmologien auf der einen Seite auf eine bloße Generierung von Herrschaftswissen und auf der anderen Seite auf eine naive und besinnungslose Überidentifikation mit allem Fremden. Dabei wird übersehen, dass in die Beschäftigung mit dem kulturell Fremden die Operation des Kulturvergleichs eingeschrieben ist, die den Blick auf den Anderen auf die eigene Gesellschaft zurückrichtet.

In diesem Blog zu Kulturrelativismus und Aufklärung soll dieses Spannungsverhältnis überdacht und diskutiert werden. In wöchentlicher Folge diskutieren Ethnologen wie Nichtethnologen die Grundlagen einer Wissenschaft vom Fremden, ihre Geschichte und ihre Aufgabe, ihre Selbst- und Fremdwahrnehmung, ebenso wie ihr Verhältnis zur Aufklärung und ihre gesellschaftspolitische Relevanz.

Der Blog ist eine Zusammenarbeit des Sonderforschungsbereiches Medien der Kooperation an der Universität Siegen, dem Global South Studies Center an der Universität zu Köln und der Zeitschrift für Kulturwissenschaften. Redaktion: Ehler Voss (V.i.S.d.P., Universität Siegen), Martin Zillinger (Universität zu Köln) & Christoph Antweiler (Universität Bonn).

Link: http://gssc.uni-koeln.de/blogs/kulturrelativismus

 

Neues Kinderzimmer am Herrengarten eröffnet
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Neues Kinderzimmer am Herrengarten eröffnet

Infrastruktur für Familien an den Uni-Standorten in der Innenstadt weiter ausgebaut:

https://www.uni-siegen.de/start/news/oeffentlichkeit/762376.html

Interview mit Prof. Dr. Jutta Wiesemann über Smartphones in Familien
Jutta Wiesemann vom Teilprojekt B05 - Frühe Kindheit und Smartphone. Familiäre Interaktionsordnung,...
Interview mit Prof. Dr. Jutta Wiesemann über Smartphones in Familien

Jutta Wiesemann vom Teilprojekt B05 – Frühe Kindheit und Smartphone. Familiäre Interaktionsordnung, Lernprozesse und Kooperation im Gespräch mit der Westfalenpost:

http://www.wp.de/region/sauer-und-siegerland/smartphones-veraendern-die-beziehungen-innerhalb-der-familie-id209319241.html

Blog Kulturrelativismus und Aufklärung
In Reaktion auf einen Artikel in der Süddeutschen Zeitung, der den Kulturrelativismus der Ethnologie...
Blog Kulturrelativismus und Aufklärung

In Reaktion auf einen Artikel in der Süddeutschen Zeitung, der den Kulturrelativismus der Ethnologie an prominenter Stelle in Frage stellt, hat der Sonderforschungsbereich Medien der Kooperation in Zusammenarbeit mit der Zeitschrift für Kulturwissenschaften, dem Kölner Global South Studies Center und der Universität Bonn einen Blog gestartet, in dem seit Nikolaus 2016 jeden Dienstag über das Verhältnis von Kulturrelativismus und Aufklärung und den Umgang mit Fremdem diskutiert wird.

http://gssc.uni-koeln.de/blogs/kulturrelativismus

Bericht über die SFB-Jahrestagung 2016
Von Fake-News bis postfaktisch Die Jahrestagung des SFB „Medien der Kooperation“ an der Uni Siegen...
Bericht über die SFB-Jahrestagung 2016

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Von Fake-News bis postfaktisch

Die Jahrestagung des SFB „Medien der Kooperation“ an der Uni Siegen vom 8. bis 10. Dezember verdeutlichte, wie dringlich eine wissenschaftliche Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Veränderungen durch digitale Medien ist.

Wer sich aktuelle „Herausforderungen an Infrastrukturen und Öffentlichkeiten“ als Diskussions-Thema setzt, der muss mitunter zur Kettensäge greifen. Der Soziologe Prof. Wolf-D. Bukow von der Universität Siegen hat es getan. Gemeinsam mit seinen Siegener KollegInnen Prof. Dr. Sigrid Baringhorst, Prof. Dr. Volker Wulff und dem Publikum diskutierte Bukow zum Abschluss der ersten Jahrestagung des neuen Sonderforschungsbereichs (SFB) „Medien der Kooperation“ an der Universität Siegen. An drei Tagen haben sich die Siegener Mitglieder des Sonderforschungsbereichs zusammen mit internationalen GastforscherInnen über ihre Forschungsfelder im Siegener Artur-Woll-Haus ausgetauscht.

Kettensägen, die hat Bukow in einem Museum in Neuseeland gesehen. Die Relevanz von Kettensägen für Infrastrukturen und Öffentlichkeiten erschließt sich erst aus dem historischen Kontext. Laut Bukow stehe die Kettensäge für die Geschichte der Besiedlung Neuseelands und gleichzeitig für die systematische Dezimierung der dort heimischen Kauri-Bäume. Die Kauri-Bäume gehören zum natur-kulturellen Erbe der Ureinwohner Neuseelands, der Maori. Für die Maori haben die Bäume mythische und spirituelle Bedeutung und für die neuseeländischen Siedler lieferten sie ideales Holz zum Schiffbau. Das Kettensägen-Museum ist daher weniger ein Anziehungspunkt für Technik-Fans und HolzfällerInnen als ein Ort der kulturellen Erinnerung. „Ein Phänomen wird erst im Kontext spannend“, sagte Bukow.

Nicht anders verhält es sich mit aktuellen Phänomenen. Sie werden spätestens dann spannend und sichtbar, wenn sie das gesellschaftliche Zusammenleben gefährden: Wenn „Fake-News“, gefälschte Nachrichten, sich über soziale Netzwerke verbreiten und, wie just in den USA geschehen, zu einer realen Schießerei führen, wird offensichtlich, wie unzureichend das Wissen über digitale Medien und mediale Infrastrukturen noch immer ist. Dies gilt nicht nur für aktuelle Phänomene. Mit dem Web 2.0 sind auch Strukturen und Öffentlichkeiten entstanden, die eine Kontrollfunktion gegenüber staatlicher Gewalt ausüben, die zuvor Massenmedien vorbehalten war. Plattformen wie Lobbywatch, Abgeordnetenwatch, Foodwatch etc. ermöglichen BürgerInnen eine Kontrolle von Wirtschaft und politischer Gewalt. Für die Politikwissenschaftlerin Sigrid Baringhorst ist noch unsicher, ob diese Plattformen die repräsentative Demokratie stärken oder ihr schaden. Disziplinübergreifend müssen sich WissenschaftlerInnen der aktuellen Herausforderung des „postfaktischen Zeitalters stellen“. Wie reagiert die Forschung, wenn Fakten nicht mehr anerkannt werden?

Antworten auf diese und weitere Forschungsfragen zu finden, ist Aufgabe des Sonderforschungsbereichs „Medien der Kooperation“ in den kommenden vier Jahren. Mehr als 60 WissenschaftlerInnen aus allen vier Fakultäten der Universität Siegen forschen über digitale Medien und deren Auswirkungen auf das gesellschaftliche Zusammenleben. Die Abschlussdiskussion der ersten Jahrestagung des SFB lieferte einen kleinen aber bedeutenden Ausblick auf dieses Vorhaben.

Bericht: Björn Bowinkelmann

Fotos: Sabrina Fuchs

Sonderausgabe “Querschnitt”
Die Hochschulzeitung Querschnitt berichtet seit 2007 sechs mal im Jahr über alles Wissenswerte rund...
Sonderausgabe “Querschnitt”

Die Hochschulzeitung Querschnitt berichtet seit 2007 sechs mal im Jahr über alles Wissenswerte rund um den Campus. Die aktuelle Ausgabe (5/2016) widmet sich ausführlich dem Sonderforschungsbereich “Medien der Kooperation”:

https://www.uni-siegen.de/presse/publikationen/querschnitt/archiv/2016/sfb_sonderausgabe_web.pdf

Workshop Grundlagen der Digitalisierung
Der erste Workshop des SFB-Teilprojektes A02 am 10. und 11. November 2016 konzentrierte sich auf die...
Workshop Grundlagen der Digitalisierung

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Der erste Workshop des SFB-Teilprojektes A02 am 10. und 11. November 2016 konzentrierte sich auf die Anfänge und Grundlagen der Digitalisierung. Der wissenschaftliche Austausch fand im Artur-Woll-Haus in kleiner Runde statt, die durch einen lohnenden Diskurs bestach. Die Debatte befasste sich mit tiefgreifenden gesellschaftlichen Veränderungen der Digitalisierung, wobei in diesem Sinne digital vernetzte Medien als Werkzeuge der Kooperation und Infrastrukturen angesehen werden können. Neben Forschungsdesideraten, prägten den Erkenntnisdialog die zukünftigen Forschungsperspektiven, die Historie und lange Linien in der Gegenwartsanalyse gleichermaßen aufzeigten. Benedikt Neuroth (Berlin) und Michael Homberg (Köln) präsentierten Vorträge aus dem übergeordneten Kontext der Nationalen Datenbanken in den 1960/70er Jahren. Neuroth fragte nach der Begriffserklärung von Digitalisierung (Technik und Epochenbereich gleichermaßen), sowie nach Privatheit. Sein Kölner Kollege Homberg nahm den Begriff auf und setzte diesen in den Kontext eines Staates-Öffentlichkeits-Privatheits-Konzeptes. Er umriss verschiedene Prozesse in der DDR und BRD, deren unterschiedliche Auffassungen von Modernisierung durch Planung und/oder IT-Technologie eine breite Diskussionslage bot. Den Einblick in verschiedene funktionierende Systeme (inklusive deren Anwendungsfehler) konnte Guido Koller (Bern) fortsetzen, der von der Organisationsseite her an die Fragestellung anknüpfte. Sein Themengebiet der Digitalisierung von Verwaltung verknüpfte er mit der Nachfrage des Staates und den technischen Innovationen, wogegen sich Matthias Röhr (Hamburg) und Axel Volmar (Siegen) auf die Gestaltung der digitalen Anwendungen konzentrierten. Röhr gliederte die „Telekommunikation von unten“ in Öffentlichkeiten, deren US-amerikanischen Einflüssen und der Kritik an Systemen. Während Röhr Öffentlichkeiten als wichtiges Merkmal seines Vortrages darstellte, kann bei Volmar von einer Spezifizierung auf Infrastrukturen gesprochen werden. Ihn reizte die Rolle audiovisueller Dienstleistungen bei Telekommunikationsinfrastrukturen. Er wählte dazu einen soziokulturellen Ansatz, wogegen sein Siegener Kollege Christian Henrich-Franke in dem Themengebiet „Digitalisierung und die internationalen Organisationen“ mit der Vorstellung des Weltpostvereins und der Digitalisierung der Kommunikation eine Akteurs- und Organisationsperspektive in die Diskussion hineinbrachte. Die unterschiedlichen Beiträge und der Input aus dem Plenum brachte neue Ideen bezüglich einer (historischen) Entwicklung des Digitalisierungsbegriffes, darüber hinaus konnten auch Einflüsse verschiedener Akteure dargestellt werden. Ein gelungener Workshop, der neben Forschungsansätzen auch Raum für lebhafte und offene Diskussionen bot.