Knobloch, Clemens, Prof. Dr.

P02 (Associated)

1972 – 1975 Lehramtsstudium in Bonn

1976 – 1980 Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Bonner Forschungsstelle des Mannheimer Instituts für deutsche Sprache (Projekt „Ost-West-Wortschatzvergleiche“)

1979 Kommunikationswissenschaftliche Promotion an der Universität Gesamthochschule Essen (Orientierung und Koorientierung. Zur Steuerung von Gemeinschaftstätigkeiten durch Wahrnehmungsprozesse)

1980 – 1987 Wissenschaftlicher Mitarbeiter (bzw. Hochschulassistent) am Fachbereich 3 der Universität Gesamthochschule Siegen (Deutsche Sprache und ihre Didaktik)

1987 Habilitation mit einer Arbeit über die "Geschichte der psychologischen Sprachauffassung in Deutschland von 1850 - 1920"; venia legendi für "Germanistische Linguistik mit besonderer Berücksichtigung der Allgemeinen Sprachwissenschaft".

1986 – 1989 Forschungsprojekt „Muttersprachlicher Unterricht in Preußen in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts“; zusammen mit Hans Dieter Erlinger)

1987 - 1991 C 2 - Professur an der Universität GH Siegen im Fach Germanistik/Linguistik.

1991 - 2016 C 3 - Professur an der Univ. GH Siegen; Denomination: "Sprachpsychologie, sprachliche Kommunikation und Geschichte der deutschen Sprachwissenschaft".

1992 - 2000 Vorstandsmitglied des Graduiertenkollegs "Kommunikationsformen als Lebensformen" bzw. (von 1995 bis 2000) "Intermedialität" an der Universität GH Siegen.

1999 – 2003 Forschungsprojekt „Semantischer Umbau der Sprach- und Literaturwissenschaften nach 1933 und nach 1945“ (zusammen mit Georg Bollenbeck)

2004 – 2007 Forschungsprojekt „Die Förderung sprachwissenschaftlicher Projekte durch die DFG 1920 – 1970“ (zusammen mit Klaas-Hinrich Ehlers, im Rahmen des von Rüdiger vom Bruch und Ulrich Herbert geleiteten Forschungsvorhabens „Geschichte der Deutschen Forschungsgemeinschaft 1920 – 1970“)

2005 – 2007 Forschungsprojekt „Symbolische Friedfertigkeit – Konfliktmanagement und Verfahrensintegration in organisationalen und öffentlichen Diskursen“ (zusammen mit Stephan Habscheid)

2016 emeritiert

- History of linguistics and communication sciences
- Political communication
- Psychology of language and language acquisition
- German Grammar

„Volkhafte Sprachforschung“. Studien über den Umbau der Sprachwissenschaft in Deutschland zwischen 1918 und 1945. Tübingen 2005 (Niemeyer), 467 S.

Wir sind doch nicht blöd! – Die unternehmerische Hochschule. Münster 2010 (Westfälisches Dampfboot), 264 S. [2. Aufl. 2012]

Sprachauffassungen – Studien zur Ideengeschichte der Sprachwissenschaft. Frankfurt/M. 2011 (Lang), 240 S.

(zusammen mit Friedemann Vogel) „Demokratie – zwischen Kampfbegriff und Nebelkerze. Was können Sprach-, Medien- und Kulturwissenschaften zur Demokratisierung von Gesellschaft beitragen?“ In: Sonderheft "Sprache und Demokratie" von /Linguistik online/ 73, 4/2015 <https://bop.unibe.ch/linguistik-online/index>

“Wilhelm von Humboldt in der linguistischen Historiographie und in der Wirkungsgeschichte der Linguistik – ein Missverhältnis”. In: Zeitschrift für Literaturwissenschaft und Linguistik (LiLi), Jahrgang 48, Heft 4/2018. S. 641-660.

“Ludwik Fleck und die deutsche Sprachwissenschaft”. In: Zeitschrift für germanistische Linguistik (ZGL), Jahrgang 47, Heft 3/2019: S. 569–596.